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Junge ertrank nach Überfall

Tragödie um Leon (†6) in Tirol: Eltern verabschieden sich in herzzerreißendem Statement

Der Polizei am Ort der Tragödie / der Abschiedsbrief für den kleinen Leon
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Die Polizei am Ort der Tragödie / der Abschiedsbrief für den kleinen Leon

Es fällt immer noch schwer, die Tragödie um den kleinen Leon, der nach einem Überfall auf seinen Papa in St. Johann in der Tiroler Ache ertrank, zu fassen. Nun haben sich die Eltern das erste Mal nach dem Drama zu Wort gemeldet.

In einem emotionalen Brief auf Facebook nehmen Mama und Papa von ihrem kleinen Leon Abschied:

„Geliebter Schnuffi, wir vermissen dein ‚Ah, ah, ah.‘ Deine kleinen, zarten Finger, die zeigen, was du sagen willst, wo du hin möchtest, was du nochmal für ein Lied hören magst. Wir vermissen das Leuchten in deinen Augen und deine Freude, wenn wir zu deinen Lieblingsplätzen fahren. Deine Arme, die sich fest an uns klammern und deine Wangen, die sich an uns kuscheln. Wir vermissen deine speziellen Gesichtsausdrücke und deine Begeisterung für die einfachsten Dinge. Deine Liebe zu den Tieren, jedem Regentropfen und allem, was sich dreht. Wir vermissen dein Lachen - das schönste Lachen der Welt. Leon, wir hatten noch so viel vor mit dir. So viele Träume und Wünsche für dich. Wir danken dir, dass wir so viel von dir über die Welt und die Menschen lernen durften. Wir sind unendlich traurig, dass du nicht mehr bei uns bist. Wir vermissen dich! Du bist für immer besonders.“

Neben den emotionalen Worten bedanken sich die Eltern auch für die weltweite Anteilnahme und bitten Zeugen, die Hinweise geben können, sich dringend beim LKA Tirol zu melden, denn nach wie vor fehlt vom Täter jede Spur. Vater Florian, der in Österreich als Fitnesstrainer und Buchautor bekannt ist, hat sich mittlerweile so weit von der Attacke mit der Glasflasche erholt, dass er bei der Polizei seine Aussage machen konnte. Doch nähere Angaben zum Täter waren ihm auch nicht möglich. Daher sind Zeugenaussagen von enormer Bedeutung.

Die Eltern werden derweil psychologisch betreut. Außerdem sind Verwandte angereist, um Trost zu spenden. Am kommenden Sonntag können nun alle Freunde in der Aufbahrungs­halle Waidring von dem klei­nen Leon Abschied nehmen. Statt Blumen und Kränzen wünscht sich seine Familie Spenden für die krebskranke Jana.

Das LKA Tirol untersucht noch die Glasscher­ben vom Tatort und hofft auf einen Tref­fer in der DNA-Datenbank. Auch die bisher eingegangenen Zeugenaussagen werden derzeit überprüft und sollen zumindest zu einem Ermittlungsansatz führen.

nt

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