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Schwerer Unfall in Tirol

Alle Warnhinweise ignoriert: Skifahrer (28) aus Bayern hängt sich an Gondel und stürzt ab

Winter in Hessen
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An einer Bergbahn in der Nähe von Kufstein hing der Mann in sieben Metern Höhe fest (Symbolfoto).

Wildschönau – Ein Skifahrer aus Bayern ist beim Sturz von einer Gondel im Tiroler Skigebiet Wildschönau (Kufstein) verletzt worden.

Am Dienstag (1. März), gegen 8.35 Uhr wollte ein 28-jähriger deutscher Skifahrer in Auffach (Gemeinde Wildschönau) mit der Schatzbergbahn (8er-Gondelbahn) bergwärts fahren. Der Mann aus dem Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab wollte trotz entsprechender „Stop“-Schilder und Warnrufen des Personals noch in die bereits ausfahrende Gondel der Schatzbergbahn einsteigen, wie die Polizei mitteilte. Dabei dürfte er die Einstiegsschrankenüberwachung (= Notaus der Anlage) absichtlich übersprungen haben.

Bei seinem Einsteigversuch klemmte er sich zunächst den Arm in der Tür ein und wurde mitgeschleift, konnte sich dann aber mit beiden Händen außen am Skiköcher der Gondel festhalten.

Das Personal drückte sofort den Not-Stopp, doch die Gondel kam erst nach 41 Metern zum Stillstand – sieben Meter über der Teerstraße bei der Talstation. Anwesende Passanten erkannten die Situation und spannten eine Gewebeplane als Sprungtuch auf. Wenige Augenblicke später verließen den Mann die Kräfte und er fiel in die Plane, wodurch sein Aufprall gedämpft wurde. Er wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik Innsbruck geflogen.

mh/Landespolizeidirektion Tirol