Deutsche sorgen für Ärger in Sölden

Skiurlauber prügeln sich mit Skiern und Stöcken

Sölden - Ein harmloser Skiunfall endete am Mittwoch mit zwei leicht bis schwer Verletzten. Nachdem eine Snowboarderin mit einer Skifahrerin kollidierte, mischten sich die Angehörigen ein und der "Prügelspaß" begann.

Am Mittwoch kam es gegen 11 Uhr vormittags zu einer Kollision zwischen einer 16-jährigen Snowboarderin und einer 46-jährigen Skifahrerin, alle deutsche Staatsangehörige. Beide blieben bei dem Vorfall unverletzt. Es kam jedoch zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen der Mutter, der Snowboarderin, einer 40-jährigen Deutschen und dem Ehemann der Skifahrerin, einem 48-jährigen Deutschen. 

Mutter und Tochter wollten ihre Fahrt fortsetzen, als sich der 48-Jährige in den Weg stellte, die Mutter am Ärmel packte und zu Boden riss. Er schlug mehrmals mit den Stöcken auf die Frau ein, zog ihr schließlich noch einen Ski aus und schlug damit weiter auf sie ein. Die Frau erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Der Mann flüchtete und die Frau begab sich zu ihrem Lebensgefährten. 

Gemeinsam suchten die beiden den Geflüchteten und trafen diesen noch auf der Piste an. Der Lebensgefährte der Deutschen, ein ebenfalls 40-jähriger Deutscher, packte den Mann, stieß ihn zur Seite und schlug mehrmals mit den Fäusten auf ihn ein, wodurch dieser schwere Verletzungen, unter anderem einen Rippenbruch, davon trug. Passanten, die den Vorfall beobachtet hatten, trennten die Kontrahenten und verständigten die Polizei.

Presseaussendung Polizeiinspektion Sölden

Rubriklistenbild: © dpa

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