Almhütte in Tirol abgebrannt

Abgeschiedene Almhütte "Häuslalm" wird von Flammen verschlungen

Tirol - Am Dienstag, 26. Mai, brannte in der Nacht die "Häuslalm" im Gemeindegebiet von Brandenberg bis auf die Grundmauern nieder. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Über Notruf wurde um 4.08 Uhr gemeldet, dass die „Häuslalm“ im Gemeindegebiet von Brandenberg in Vollbrand stehe. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren von Brandenberg und Aschau am entlegenen, bereits nahe der deutschen Staatsgrenze im alpinen Bereich befindlichen Objekt war die Almhütte bereits fast vollständig abgebrannt. Nach derzeitigem Stand kamen keine Personen oder Tiere zu Schaden. Die Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache durch Brandermittler ist noch im Gange. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Von der Polizei wird dazu mitgeteilt, dass ein in der Hütte schlafender 66-jähriger österreichischer Staatsangehöriger gegen 2.30 Uhr durch ein Knistern erwachte und kurz darauf den Brand im Erdgeschoss der Hütte wahrnahm. Er verließ umgehend das brennende Gebäude und verständigte Personen in der Nachbarhütte. Diese brachten den 66-Jährigen zum Besitzer der Alm von wo aus sie schließlich die Landesleitstelle vom Brand verständigten. Aufgrund der Abgeschiedenheit der Alm trafen die Feuerwehren von Brandenberg und Kramsach erst gegen 4.45 Uhr am Einsatzort ein.

Zu diesem Zeitpunkt war die Alm bereits bis auf die Grundmauern niedergebrannt und die Feuerwehren sicherten folglich nur mehr die Brandstelle ab. Personen oder Tiere kamen bei dem Brandereignis nicht zu Schaden. Die genaue Brandursache konnte bis dato nicht ermittelt werden. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit nicht bekannt.

Neben der Polizei waren unter anderem die Feuerwehren von Brandenberg und Kramsach mit acht F ahrzeugen und 70 Mann im Einsatz.

Pressemitteilung Landespolizeidirektion Tirol

Rubriklistenbild: © Feuerwehr Brandebenrg/Aschau Facebook

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