Karwendelgebiet

Deutscher (38) stürzt bei Bergwanderung in Tirol in den Tod

Tragisches Unglück in Tirol: Ein 38-jähriger Deutscher konnte nach einer Suchaktion im Karwendelgebiet nur noch tot geborgen werden.

Pressemitteilung im Wortlaut:

Am 27. Juli gegen 2 Uhr meldete die deutsche Polizei, dass seit dem 24. Juli ein 38-jähriger deutscher Staatsbürger im Karwendelgebiet abgängig sei. Die ganztägige Suche unter Einsatz der Libelle Tirol im erwähnten Gebiet wurde am 27. Juli um 19 Uhr vorerst ergebnislos abgebrochen. 12 BergretterInnen der Bergrettung Scharnitz, 4 Mann der Feuerwehr Landeck mit Einsatz der Drohne, die Alpinpolizei sowie der Hubschrauber Libelle Tirol nahmen am 28. Juli um 07 Uhr die Suche wieder auf.

Gegen 09.50 Uhr konnte ein Suchtrupp der Bergrettung Scharnitz den 38-Jährigen schlussendlich in einem Schotterkar südöstlich des Großen Heissenkopf auffinden. Der 38-Jährige war offensichtlich bei der Gratüberschreitung vom Großen Heissenkopf zur Kaltwasserkarspitze, im Bereich der sogenannten Sägezähne, auf dem dortigen weglosen, brüchigen Grat abgestürzt. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu. Er wurde anschließend von der Libelle Tirol ins Tal nach Seefeld iT geflogen. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck ordnete eine Obduktion an, die am 29. Juli durchgeführt wird.

Pressemitteilung der Landespolizeidirektion Tirol

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