Tragisches Ende eines Betriebsausfluges

20-Jähriger kracht beim Rodeln gegen Baum - Kollegen können ihn nicht retten

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Achenkirch/Schwaz - Am Mittwoch (15. Januar) endete ein Betriebsausflug tragisch. Die Arbeitskollegen waren beim Rodeln in Achenkirch.

Ein 20-jähriger deutscher Staatsangehöriger unternahm mit fünf Arbeitskollegen einen Betriebsausflug nach Achenkirch. Am Dienstag liehen sie sich Rodel aus und fuhren mit der Christlum Bahn bergwärts. Von der Bergstation aus rodelten sie mehrmals die ausgeschilderte und präparierte Rodelbahn hinunter.

Bei der vierten Abfahrt dann der tragische Unfall: gegen 16 Uhr kam der 20-Jährige aus unbekannter Ursache in einer leichten Linkskurve über den rechten Rand der Rodelbahn hinaus und prallte nach ca. sechs Metern gegen einen Baum. 

Seine Kollegen leisteten Erste Hilfe und verbrachten den Kollegen auf die Rodelbahn, wo sie mit der Reanimation begannen. Die zwischenzeitlich eingetroffene Notarztcrew des Rettungshubschraubers setzte die Reanimationsmaßnahmen fort, konnte schließlich jedoch nur mehr den Tod des Mannes feststellen.

Der 20-Jährige stammt aus dem schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg, wie die Pressestelle der Tiroler Polizei auf Nachfrage von rosenheim24.de mitteilt.

Suchtrupp findet Leiche: Jugendlicher (16) beim Rodeln verunglückt

An Weihnachten ereignete sich ein ähnlich tragischer Rodelunfall bei Zell am See. Ein 16-Jähriger kam nach dem Rodeln nicht mehr Hause. Noch am Abend schlug seine Familie Alarm und verständigte die Bergrettung. 

Ein Spürhund fand den Jugendlichen schließlich, ein Arzt konnte jedoch nur mehr den Tod feststellen.

mh/Pressemitteilung Landespolizei Tirol

Rubriklistenbild: © dpa

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