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Tragödie an Bahnübergang in Tirol

Nach Tod des Sohnes (†4): Papa (†35) verstirbt im Krankenhaus

Unfall St. Johann Tirol Bahnübergang
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An einem Bahnübergang bei St. Johann in Tirol passierte die schreckliche Tragödie.

St. Johann – Eine unfassbare Tragödie hat sich am Mittwochnachmittag (3. August) an einer Bahnstrecke bei St. Johann in Tirol abgespielt. Nachdem ein kleiner Bub bereits gestorben war, erlag der Vater nun auch seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Update, 14.20 Uhr – Nach Tod des Buben (†4): Papa (†35) verstirbt im Krankenhaus

Wie die Landespolizeidirektion Tirol in einem Nachtrag bekannt gab, ist der Vater (†35) des verstorbenen Jungen (†4) am Mittwochabend (3. August) in einem Innsbrucker Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen. Die Mama und die Geschwister, die die Tragödie live mitansehen mussten, waren unverletzt geblieben. Im Anschluss war aber eine psychologische Betreuung notwendig gewesen, worauf sie wohl weiterhin zurückgreifen werden müssen.

Erstmeldung, 6.45 Uhr

Was war passiert? Gegen 17 Uhr war ein 35-jähriger saudi-arabischer Staatsbürger mit seinem Wagen auf der Gemeindestraße im Ortsteil Weiberndorf unterwegs. Mit im Fahrzeug saßen nach Angaben der zuständigen Landespolizeidirektion Tirol auch seine 34-jährige Ehefrau sowie die drei gemeinsamen Kinder im Alter von 4, 7 und 11 Jahren. Aus noch ungeklärter Ursache kam das Auto dann nach übereinstimmenden Zeugenaussagen zwischen den sich senkenden Schrankenbäumen zum Stehen.

Anschließend nahm das Drama seinen Lauf: Aufgrund lauter Rufe von Zeugen konnten Mutter und die beiden größeren Kinder das Fahrzeug verlassen und sich in Sicherheit bringen. Auch der Vater und sein vierjähriger Sohn stiegen anschließend aus – doch da war es bereits zu spät. Die herannahende S-Bahn aus Wörgl, die in Richtung St. Johann unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste Vater und Sohn.

Bub (4) stirbt noch an der Unfallstelle

Der Vierjährige erlitt durch den Zusammenprall so schwere Kopfverletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Sein Vater wurde vom Zug ebenfalls erfasst und nach einer Erstversorgung am Unfallort in eine Klinik nach Innsbruck eingeliefert. Über seinen Gesundheitszustand lagen am Donnerstagmorgen (4. August) noch keine weiteren Angaben vor. Die Mama und die Geschwister, die die Tragödie live mitansehen mussten, blieben unverletzt – wurden jedoch im Anschluss psychologisch betreut. Das Auto wurde durch den Aufprall von der Bahnstrasse geschleudert und blieb völlig demoliert in einer Wiese liegen. Die 150 Insassen des Zuges kamen mit dem Schrecken davon.

Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Neben mehreren Polizeistreifen waren auch 40 Kräfte der Feuerwehr St. Johann, 15 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes, Notärzte, drei Rettungshubschrauber sowie das Kriseninterventionsteam vor Ort. Die Bahnstrecke musste nach dem Unfall für längere Zeit gesperrt werden. Polizei und ein Gutachter versuchen nun die genaue Unfallursache zu ermitteln. Nach Abschluss der Erhebungen werde Anzeige an die Staatsanwaltschaft Innsbruck erstattet, hieß es von Seiten der Polizei.

mw

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