Nach Tragödie in Tirol

Rosenheimer (28) tot in Aschauer Ache gefunden - Obduktionsergebnisse liegen vor

Kirchberg/Rosenheim - Am Samstagmorgen, 4. Januar, war in einem Bachbett der Aschauer Ache in Kirchberg in Tirol die Leiche eines jungen Mannes entdeckt worden. Nun liegt das Obduktionsergebnis vor.

Update, 7. Januar, 16.15 Uhr - Die Obduktionsergebnisse

Nach dem schrecklichen Unglück in Kirchberg, bei dem ein 28-jähriger Rosenheimer ums Leben kam, wurden nun nach der Obduktion die Verletzungen festgestellt, die sich der Verstorbene bei dem Sturz in die Aschauer Ache zugezogen hatte. Gegenüber rosenheim24.de gab die Landespolizeidirektion Tirol an, dass bei dem Opfer ein Schädel-Hirn-Trauma festgestellt werden konnte. Ebenso konnte wohl infolge der vorangehenden Verletzung Erbrochenes im Rachen des Opfers gefunden werden. Über die genaue Todesursache wollte die Polizei noch keine Angaben machen.


Update, 5. Januar, 18.45 Uhr - Der 28-Jährige war auf dem Weg zurück in seine Unterkunft

Mittlerweile wurden weitere Informationen zum tragischen Unglück bekannt. Der Mann aus Rosenheim wollte wohl in der Nacht in seine Unterkunft zurückkehren. Er nahm dafür einen Weg durch einen privaten Garten und wollte an der Aschauer Ache entlang gehen. An dieser Stelle geht es teilweise sehr steil hinunter. Die Ermittler gehen davon aus, dass der 28-Jährige dort ausgerutscht und in den Fluss gefallen ist, erklärt ein Sprecher der Landespolizei Tirol.

Der Mitarbeiter der Gemeinde Kirchberg fand den jungen Mann am Samstagmorgen mit dem Kopf nach unten im Wasser. Gegen 8.30 Uhr meldete er den schrecklichen Fund. "Der Mann hat einen leblosen Körper in der Aschauer Ache gesehen, der im Wasser trieb. Daraufhin hat er sofort die Rettungskette in Gang gesetzt", sagte Einsatzleiter Josef Feyersinger. Es kam dennoch jede Hilfe zu spät.


Es deutet derzeit alles auf einen äußerst tragischen Unfall hin. Der 28-Jährige war mittlerweile wohnhaft in München, sein Elternhaus befindet sich in Rosenheim.

Erstmeldung

Die Landespolizeidirektion Tirol hatte in ihrer Pressemeldung am Samstag zunächst lediglich von einem "28-jährigen deutschen Staatsbürger" gesprochen. Nach gesicherten Informationen von rosenheim24.de handelt es sich bei dem Toten jedoch um einen Mann aus Rosenheim, der auch in Amateurfußballer-Kreisen bekannt war. Die nach dem Notruf rasch eingetroffenen Rettungskräfte hatten dem jungen Mann nicht mehr helfen können. Der Notarzt hatte nur noch dessen Tod feststellen können. Laut Münchner Merkur war der Mann zwischenzeitlich auch in München wohnhaft gewesen. Die nach dem Tod verständigten Eltern des 28-Jährigen sind laut dem Bericht inzwischen nach Kirchberg gereist.

Die Leiche war von einem Mitarbeiter der Gemeinde Kirchberg entdeckt worden, der gegen 8.30 Uhr den schrecklichen Fund gemeldet hatte. "Der Mann hat einen leblosen Körper in der Aschauer Ache gesehen, der im Wasser trieb. Daraufhin hat er sofort die Rettungskette in Gang gesetzt", sagte Einsatzleiter Josef Feyersinger von der Polizei Kirchberg zum Ablauf gegenüber der Tiroler Tageszeitung

Offenbar ausgerutscht und in Fluss gestürzt

Unklar ist bislang die Todesursache. Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass es sich um ein tragisches Unglück handelt. Man gehe davon aus, dass der 28-Jährige ausgerutscht und dann in den Bach gestürzt sei, hieß es. Der Österreichische Rundfunk (ORF) berichtet, dass der junge Mann zum Unfallzeitpunkt lediglich "eher sommerliches Schuhwerk" getragen habe. Um genau klären zu können, was passiert ist, hat der zuständige Staatsanwalt eine Obduktion angeordnet. Diese wird in den nächsten Tagen voraussichtlich in der Rechtsmedizin in Innsbruck durchgeführt.

Darüber hinaus ist die Polizei auch auf Zeugenhinweise angewiesen. Nach ersten Befragungen gehen die Beamten davon aus, dass der Rosenheimer nicht weit vom Auffindeort im Zentrum von Kirchberg entfernt in den Bach gefallen war. Zeugen, die weitere Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer +43/(0)59133/7205 an die Polizei in Kirchberg zu wenden.

mw

Rubriklistenbild: © dpa (Montage)

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