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4,55 Milliarden Jahre alt

„Zeitkapsel“ begeistert Forscher: Extrem seltener Meteorit in Tirol gefunden

Meteoritenfund in Österreich
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An der Universität Innsbruck ist kürzlich ein außergewöhnlicher Meteoritenfund bestätigt worden. Der in der Umgebung von Innsbruck entdeckte, etwa vier Kilogramm schwere Findling aus dem All sei der erste wissenschaftlich gesicherte Eisenmeteorit-Fund in Österreich.

Innsbruck - Spektakulärer Fund in Tirol: In der Nähe von Innsbruck wurde ein Eisenmeteorit gefunden. Wissenschaftler versetzt die Entdeckung in Begeisterung - erlaubt der Fund doch Einblicke in längst vergangene Zeiten.

Eigentlich ist es „nur“ ein Klumpen Eisen - und doch beflügelt er die Fantasie der Wissenschaft: Nahe Innsbruck wurde ein vier Kilogramm schwerer Ankömmling aus dem All entdeckt. Es handelt sich um den ersten jemals in Österreich gefundenen Eisenmeteoriten. Der Finder - er möchte namentlich nicht genannt werden - brachte das Objekt zur Universität Innsbruck.

Fund ist kleine Sensation

Dass ein Meteoritenfund bestätigt wird, ist ohnedies ein Ding der Seltenheit. Zumeist verglühen sie bereits beim Eintritt in die Atmosphäre. Dass er dann noch aus Eisen besteht, ist eine kleine Sensation. Und dass er dann noch gefunden wird, kommt dem sprichwörtlichen Fund einer Stecknadel im Heuhaufen gleich.

Wissenschaftler haben bereits Proben von dem Meteorit entnommen.

Wissenschaftler haben bereits Proben entnommen, wie die „TT“ berichtet. Mit einem Ätzexperiment wurden die sogenannten Widmanstättenschen Figuren sichtbar gemacht. Das sind rautenförmige Strukturen, die ein zweifelsfreier Beweis der Echtheit von Eisenmeteoriten sind.

„Zeitkapsel“ begeistert Wissenschaftler

Meteoriten sind, von wenigen Ausnahmen abgesehen, mit 4,55 Milliarden Jahren so alt wie unser Sonnensystem. Bei ihnen handelt es sich deshalb um eine Art „Zeitkapsel“, die Informationen über die Anfänge unseres Sonnensystems beinhalten. Kein irdisches Gestein lässt solche Erkenntnisse zu. „Das Gefühl, etwas in den Händen zu halten, das Milliarden Jahre im Weltall unterwegs war, ist schon etwas Besonderes“, verleiht Prof. Jürgen Konzett vom Innsbrucker Institut für Mineralogie und Pertrographie seiner Begeisterung Ausdruck.

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dp

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