Sein Hund hat überlebt

Abgestürzt: 63-Jährigen tot in Zirler Ehnbachklamm gefunden 

Zirl/Tirol - Ein 63-jähriger Innsbrucker war seit Montag, im Brunntal in Zirl vermisst. Nachdem die Suche aufgrund der Dunkelheit abgebrochen werden musste, machten die Bergretter nun eine traurige Entdeckung.

Am 28. Mai gegen Mitternacht wurde die Suche nach dem Mann aufgrund der herrschenden Dunkelheit unterbrochen und am 29. Mai, um 7 Uhr, fortgesetzt. Dabei waren die Bergrettung Innsbruck und Seefeld, die Freiwillige Feuerwehr Zirl, Bergrettungshundeführer sowie der Polizeihubschrauber Libelle und zwei Alpinpolizisten im Einsatz.

Gegen 9 Uhr tauchte der Hund des Vermissten in unmittelbarer Nähe des abgestellten Fahrzeuges wieder auf. Gegen 10.15 Uhr entdeckten Suchtrupps der Bergrettung in der Ehnbachklamm in extrem steilem und unzugänglichem Gelände ein Bekleidungsstück und auch den leblosen Körper des 63-Jährigen.

Der Verunfallte dürfte in Richtung des Keilerbodens unterwegs gewesen und aus ungeklärter Ursache rund 100 bis 150 Meter weit durch extrem steiles felsdurchsetztes Gelände abgestürzt sein, wobei sich der Mann tödliche Verletzungen zuzog.

Pressemitteilung der Landespolizeidirektion Tirol

Rubriklistenbild: © picture alliance/Roland Theny

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