Besucherstrom beim Jubiläum des Michaelimarkts

+
Einstimmung auf die Weihnachtszeit: Krippenfiguren gab es hier zu kaufen.

Bruckmühl - Seit 25 Jahren werden in Bruckmühl zwei Märkte mit überregionaler Bedeutung veranstaltet, oder besser gesagt, gefeiert. Im März der Josefi- und im Oktober der Michaelimarkt.

"Der heutige Sonntag ist eine Ausnahme, denn im März war das Wetter so schlecht, dass wir den Josefimarkt absagen und jetzt zusammen mit dem Michaelimarkt nachgefeiert haben", sagte Harald Nodes, seit Anfang an als Marktleiter mit dabei. "Dieses Doppeljubiläum mit dem herrlichen Wetter, den vielen Besuchern, der guten Stimmung, alle Wünsche sind für uns in Erfüllung gegangen", freute sich Nodes.

"Immerhin 88 Fieranten sind gekommen, einige aus der Augsburger, Dachauer und sogar der Fürstenfeldbrucker Gegend", erkannte der Marktleiter schon nach dem ersten Rundgang durch die Verkaufsstandl. "Viele kenne ich persönlich, mehrere kommen schon zum 50. Mal zu uns", betonte Nodes.

Als Veranstalter der Märkte überlässt der "Verein Tourismus und Freizeit" nichts dem Zufall. "Die Verträge mit den Fieranten werden rechtzeitig abgeschlossen, die Marktgemeinde und der Bauhof, allen voran Bürgermeister Franz Heinritzi und Michael Reitner, unterstützen uns beim Aufbau und bei der Absicherung der umliegenden Straßen und Plätze", blickt Nodes zurück.

Der Markleiter, zugleich auch Stellvertreter von "Tourismus und Freizeit"-Vereins-Chefin Waltraud Forster, ist auch von der Werbekraft dieser beiden jährlichen Märkte überzeugt. "Jedes Mal über 10.000 Besucher aus der Region und darüber hinaus ein großes und vor allem preiswertes Angebot, das wissen die Leute zu schätzen", weiß Nodes.

Michaelimarkt

 © Merk
 © Merk
 © Merk
 © Merk
 © Merk
 © Merk
 © Merk
 © Merk

"Dazu Musik der Blaskapelle, allerlei Getränke und kulinarische Schmankerl, das kommt gut an", so der Marktleiter an seinem gestrigen Jubiläumstag. Sein Verein und die Marktgemeinde hatten Info-Stände aufgebaut.

Auch die umliegenden Geschäfte hatten am Sonntagnachmittag geöffnet.

Die Stände reihten sich auf über 6000 Quadratmeter Ausstellungsfläche in der Bahnhofstraße und im Wimmerweg aneinander und mündeten im Bahnhofsvorplatz. Für Jubiläums-Rhythmen sorgte die Blaskapelle Bruckmühl. Kinder konnten ihr Geschick an einem Kletterturm ausprobieren oder sich beim Kinderschminken stylen lassen.

Offeriert werden unter anderem Haushalts- und Kurzwarenartikel, Spielzeug, Porzellan, Socken und Bekleidung sowie Schmucksachen.

Die Stände des Korbmachers, des Hutmachers oder Lammfellvertreibers sowie der Holzschnitzereien komplettierten das Treiben und waren Anziehungspunkte.

me/Mangfall-Bote

Kommentare