3000 m³ Öl im Inn

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Inntal - Schreckensszenario im Inntal: 3000 Kubikmeter Öl sind am Samstag in den Inn gelaufen - eine Katastrophe! Der Schaden hielt sich aber in Grenzen, denn es war alles nur eine Übung. **Video**

Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht von Feuerwehr, den Rettungsdiensten, des THW und der Polizei erregten am frühen Samstagvormittag Aufsehen auf den Straßen des kompletten Inntals. Alle Fahrzeuge hatten das gleiche Ziel: die vom Rosenheimer Landratsamt angesetzte Katastrophenschutzvollübung „Herbstwind“.

Katastrophenübung Inntal

Katastrophenübung Inntal

Ein Spaziergänger hatte über Notruf 110 einen dicken Ölfilm auf dem Inn gemeldet. Fast zeitgleich erreichte ein Anruf der Fernsteuerzentrale der Transalpinen Ölpipeline (TAL) aus Ingolstadt die Einsatzzentrale der Feuerwehr Rosenheim, wonach ein Schaden mit Ölaustritt entstanden sei. Die Feuerwehreinsatzzentrale löste daraufhin Ölalarm für die Feuerwehren und das THW für den Abschnitt des Inns von Kiefersfelden bis Rosenheim aus.

Am neuen Feuerwehrhaus in Raubling wurde die Befehls- und Sammelstelle sowie die Örtliche Einsatzleitung (ÖEL) eingerichtet. Alarmiert wurden die Feuerwehren Raubling, Bad Aibling, Brannenburg, Degerndorf, Flintsbach, Kolbermoor, Oberaudorf, Niederaudorf, Nußdorf, Kiefersfelden und Rosenheim.

Während sich ein Großteil der Wehrmänner entlang des Inns auf Spurensuche nach dem Leck machte, setzten das THW Rosenheim und Bad Aibling an der Staustufe in Nußdorf beziehungsweise in Thansau große Ölsperren (300 Meter) über den Inn ein. Ölsperren galt es auch an den Zuflüssen des Inns einzubauen.

Nach Abschluss der Übung mit über 300 Teilnehmern fand im Feuerwehrhaus in Raubling die vom BRK Prien organisierte Verpflegung statt. Ihnen sprachen Landratstellvertreter Josef Huber und ein Vertreter der TAL den Teilnehmern der Übung ihren Dank aus, dass sie unentgeltlich den Samstagvormittag der Großübung geopfert hatten.

Josef Reisner

Unfall mit Schulbus

Auch in Rimsting wurde eine Katastrophenschutzübung durchgeführt. Dort wurde ein schwerer Unfall mit einem Schulbus angenommen.

Video

Fotostrecke - Teil 1

Katastrophenübung - Teil 1

Fotostrecke - Teil 2

Katastrophenübung - Teil 2

Muhrenabgang und viele Verletzte

Auch in Inzell wurde eine Katastrophenübung durchgeführt. Dort wurde Überschwemmungen und Murenabgänge nach heftigen Regenfällen angenommen.

Bericht mit Video und Bildern

Rubriklistenbild: © jre

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