Der ärgste Feind ist das Vergessen

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Niedertaufkirchen - Über 60 Vereine feierten am Wochenende mit der Krieger- und Soldatenkameradschaft Niedertaufkirchen.

Vor 100 Jahren ist die KSK gegründet worden. Viel Sonnenschein war dem Jubelverein beschert.

So wunderte es auch nicht, dass weit über 1000 Leute gestern den Festtag mit der KSK Niedertaufkirchen begingen. In einem prächtigen Kirchenzug marschierten die Vereine zum Freialtar. Viele KSK-Abordnungen, die erst in den vergangenen Jahren ihr Jubiläum gefeiert hatten, waren mit ihren Festdamen gekommen, die ebenso das Gesamtbild des Kirchen- und des Festzugs bereicherten, wie auch die Festbraut der KSK Niedertaufkirchen, Julia Petermaier, und die Patenbräute aus Niedertaufkirchen (Carina Maier) und aus Niederbergkirchen (Birgit Wiesböck).

100 Jahre Krieger- und Soldatenkameradschaft

Nach dem von Diakon Walter Rothlehner und Pfarrer Franz Eisenmann zelebrierten Gottesdienst, den die Festkapelle Oberbergkirchen und der Chor festlich umrahmt hatten, hefteten die Festdamen unter großem Applaus ihre schönen Erinnerungsbänder an die Fahnen. Wie schon bei der Gründung der KSK Niedertaufkirchen vor 100 Jahren stand die KSK Niederbergkirchen wieder als Pate der Kameradschaft aus Niedertaufkirchen zur Seite, erinnerte Vorstand Joef Weiß bei seinem Blick in die Chronik.

Die Redner - Staatssekretär Dr. Marcel Huber, Landrat Georg Huber und der Kreisvorsitzende der KSRK Franz Maier - würdigten das Engagement der Krieger- und Soldatenkameradschaft, die seit 100 Jahren die Erinnerung lebendig halte und Mahner zum Frieden, der nicht selbstverständlich sein dürfe, sei.

Besonders bewegend die Worte von Schirmherr und Bürgermeister Sebastian Winkler, der es unter Tränen bedauerte, dass Kassier und Festausschussmitglied Martin Vorbuchner das Festwochenende im Krankenhaus verbringen müsse.

Den Auftakt der Feierlichkeiten bildete ein Gedenkgottesdienst, den Kaplan Martin Kurlitsch am Samstagabend zelebrierte. Am Kriegerdenkmal sagte KSK-Vorsitzender Josef Weiß über die zahlreichen Toten der beiden Weltkriege: "Das Schicksal dieser Menschen ist uns allen eine Mahnung zum Frieden. Der ärgste Feind dessen ist das Vergessen."

je/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © re

Zurück zur Übersicht: Mangfalltal

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser