TuS Bad Aibling: Ende der Feierlichkeiten

OVB
+
Am Feldaltar in der Mitte des Sportplatzes an der Jahnstraße feierten die Pfarrer Hanns-Martin Krahnert und Guido Seidenberger den ökumenischen Festgottesdienst.

Bad Aibling - Mit einem Festsonntag der Vereine beendete der TuS Bad Aibling die Feierlichkeiten zum 150. Vereinsjubiläum. Orts- und Nachbarvereine erwiesen dem "Geburtstagskind" die Ehre.

Orts- und Nachbarvereine erwiesen dem "Geburtstagskind" bei herrlichem Sommerwetter bei einem ökumenischen Gottesdienst, dem eine Totenehrung am Gedenkstein auf dem Sportplatz an der Jahnstraße vorausgegangen war, die Ehre. Der kirchlichen Feier schloss sich die weltliche mit einem gemeinsamen Mittagessen und gemütlichem Beisammensein an.

Ihre Durchlaucht, Prinzessin Christina, heftete das Erinnerungsband an die Fahne des TV Feldkirchen.

Ein stattlicher Zug bewegte sich unter Vorantritt der Harthauser Musi vom Gelände der Molkerei Ziegenhain zum Gedenkstein zwischen den Stockbahnen, wo die Fahnenabordnungen des TuS sowie der Orts- und Nachbarvereine Aufstellung nahmen. Pfarrer Guido Seidenberger erinnerte an die verstorbenen und in den beiden Weltkriegen gefallenen Vereinsmitglieder. Zum Lied "Ich hatt' einen Kameraden" senkten sich die Fahnen und der Salutzug der Gebirgsschützen-Kompanie Aibling schoss unter der Führung von Oberleutnant Josef Steffl einen dreifachen Ehren-Salut.

Anschließend zogen alle zum Feldaltar, der im Mittelkreis des Fußballplatzes aufgerichtet war. Die Pfarrer Hanns Martin Krahnert und Guido Seidenberger feierten dort einen ökumenischen Gottesdienst, der von der Harthauser Musi sowie Volksgesang musikalisch umrahmt wurde. Am Ende segnete die Geistlichkeit die Fahnenbänder, die von Ihrer Durchlaucht, Prinzessin Christina von Lobkowicz, sowie von Vertreterinnen der Patenvereine SV Bruckmühl und TV Feldkirchen an die TuS-Fahne geheftet wurden.

TuS-Vorstand Alexander Westphal (links) ernannte seinen Vorgänger Günter Kobl zum Ehrenvorsitzenden, für Gattin Margret gab es einen Blumenstrauß.

Nach dem Fahnengruß marschierten alle Vereine über die Kunststoff-Bahn zum "provisorischen Biergarten" zwischen den Turnhallen, wo alle Gäste schnellstens mit Essen und Getränken versorgt wurden. Viele Worte gab es dann nicht mehr, aber eines ließ sich der neue Vorstand des Turn- und Sportvereins, Alexander Westphal, nicht nehmen: Er ernannte seinen Vorgänger Günter Kobl unter minutenlangem Applaus der Anwesenden zum Ehrenvorsitzenden. Diese Ernennung war der Lohn für Kobls 18-jährige Tätigkeit als TuS-Vorstand; zuvor hatte er 14 Jahre der Sparte Fußball vorgestanden.

Nachdem die Vorstände des SV Bruckmühl, Claus Christoph, und des TV Feldkirchen, Anton Kammerloher, dem Jubelverein mit "gemeinsamer Zunge" gratuliert und ein Geschenk übergeben hatten, gehörte der Rest des Tages dem Feiern unter den Schatten spendenden Sonnenschirmen, das bis in die frühen Abendstunden dauerte.

uhe/Mangfall-Bote

Kommentare