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Schleierfahndung mit Bayerns Innenminister

Bad Aibling – In einem grenznahen Raum wie Rosenheim ist Illegale Migration ein großes Thema. Einen Abschreckungseffekt sollte deshalb am Dienstag eine großangelegte Aktion der Schleierfahndung haben:

Auf der Suche nach Illegalen Einwanderern kontrollieren Schleierfahnder regelmäßig auf den Autobahnen in der Region durchreisende Autofahrer. Um ein Zeichen gegen das Phänomen der Illegalen Einreise zu setzen, gab es eine großangelegte Kontrolle der Schleierfahnder auf der A8 Richtung München am Parkplatz "Im Moos".

Ziel der Großkontrollen:

Bayerns Innenminister, Joachim Herrmann

Rund 100 Polizeibeamte aus Rosenheim, Traunstein und Weilheim waren damit beschäftigt, die Kontrollen durchzuführen. Auch Mitarbeiter des Bayerischen Landeskriminalamtes, der Bundespolizei sowie Bayern Innenminister Joachim Herrmann waren vor Ort. Er lud zu einer Pressekonferenz "Im Moos" ein, um ein Zeichen gegen illegale Einreisen zu setzen. Die Aktion soll eine Art "Abschreckungs-Effekt" haben. "Wir werden alles daran setzen, den Schleuserbanden das Handwerk zu legen", erklärt Herrmann.

Großkontrolle der Schleierfahnder

Großkontrolle in der Schleierfahndung
 © sm
Großkontrolle in der Schleierfahndung
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Großkontrolle in der Schleierfahndung
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Großkontrolle in der Schleierfahndung
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Großkontrolle in der Schleierfahndung
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Großkontrolle in der Schleierfahndung
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Großkontrolle in der Schleierfahndung
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Großkontrolle in der Schleierfahndung
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Großkontrolle in der Schleierfahndung
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Großkontrolle in der Schleierfahndung
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Großkontrolle in der Schleierfahndung
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Großkontrolle in der Schleierfahndung
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Großkontrolle in der Schleierfahndung
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Großkontrolle in der Schleierfahndung
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Großkontrolle in der Schleierfahndung
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Stetiger Anstieg bei illegalen Einreisen:

Aktionen wie diese am Parkplatz "Im Moos" sind offenbar auch dringend notwendig. Im vergangenen Jahr musste, laut Innenminister Herrmann, die Bayerische Polizei und die Bundespolizei insgesamt 14.200 Straftaten in Sachen "iiegale Migration" feststellen. Das sei ein Anstieg um gut 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2010.

Als Ursachen dafür nennt der Innenminister die politischen und wirtschaftlichen Lagen in den Herkunftsländern: "Angesichts der schwierigen Situation in Nordafrika oder in Syrien und anderen Ländern des Nahen Osten verlassen immer mehr Menschen ihre Heimat." Dementsprechend verzeichne die Polizei auch eine wachsende illegale Migration aus diesen Regionen.

Endgültige Kontroll-Ergebnisse:

Während der Kontrolle zwischen 15 und 22 Uhr wurden 200 Fahrzeuge und damit 500 Insassen kontrolliert. Dabei kam es am späten Abend auch zu einer vorläufigen Festnahme von drei illegalen Einwanderen. Außerdem konnte eine Person mit zwei Haftbefehlen aufgegriffen werden. Drei weitere Autofahrer waren ohne Führerschein unterwegs. Bei einem Mann wurde der Führerschein sichergestellt, der seinen Führerschein längt hätte abgeben müssen. Weiter wurde eine Fahrt unter Drogen beendet. Bei zwei anderen Männern klickten hingegen die Handschellen, weil sie mit einem in Italien gestohlenen Auto unterwegs waren.

kmr

Rubriklistenbild: © sm

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