Landkreis investierte 850000 Euro in Physik- und Chemieräume am Gymnasium - Rundgang mit Landrat Josef Neiderhell

Jetzt macht das Experimentieren noch mehr Spaß

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Gleich geht der Fünf-Euro-Schein von Landrat Josef Neiderhell für ein Experiment der Schüler in Flammen auf. Das Geld in den Ausbau des Gymnasiums war dagegen gut investiert, wie ein Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten zeigte.

Bad Aibling - Das Experimentieren macht nun noch mehr Spaß: Der Landkreis gab 850.000 Euro aus, um die modernste Ausstattung in die Physik- und Chemieräume des Gymnasiums zu bekommen.

Das Experimentieren am Gymnasium in Bad Aibling macht seit einigen Monaten noch mehr Spaß. Der Grund: Den knapp 1500 Gymnasiasten steht seit November 2012 die modernste und beste Ausstattung im ganzen Umkreis zur Verfügung.

850.000 Euro hatte der Landkreis Rosenheim in die Schule investiert, um den Schülern dort die besten Möglichkeiten zum Lernen und Experimentieren zu bieten. So wurden acht Physik- und Chemieräume komplett renoviert: vom Boden bis zur Decke.

Bei einem gemeinsamen Rundgang mit Schulleiter Michael Beer durch die neuen Räume verschaffte sich Landrat Josef Neiderhell jetzt einen Überblick, was in Bad Aibling mit dem Geld bewegt werden konnte - und war erstaunt: "Dass die Neuerungen so umfassend sind, hätte ich nicht gedacht."

Gespannt verfolgten Neiderhell und Schulleiter Michael Beer die Experimente der Gymnasiasten.

Zu sehen bekam der ehemalige Hauptschullehrer Neiderhell neben einigen Experimenten der Schüler die neueste Ausstattung und die neueste Technik. Davon profitieren nicht nur die Schüler - das Arbeiten in den renovierten Räumen macht auch den Lehrern Spaß. "Da will man gar nicht mehr nach Hause gehen", sagte etwa Sammlungsleiter und Fachbetreuer Werner Hieke.

Teilweise riechen die Räume sogar noch neu. Den für Chemiesäle typischen Schwefelgeruch sucht man dagegen vergeblich. Eine neue Lüftungsanlage sorgt für gute Luft in den Räumen - auch wenn Beer vor dem Rundgang noch angekündigt hatte: "Es wird bei uns auch weiterhin rauchen, krachen und stinken."

Einer, der großen Anteil daran hat, dass der Landkreis so großzügig auf das Gymnasium schaut, ist Klaus Thum. 25 Jahre lang war er Physikfachbetreuer und Sammlungsleiter und machte sich dabei für eine bessere Ausstattung am Gymnasium stark. Vor zwei Jahren verabschiedete er sich in den Ruhestand. "Natürlich ist da auch ein weinendes Auge dabei", so Thum. "Ich hätte gerne noch mit den Schülern in den neuen Räumen gearbeitet."

rfe/Mangfall-Bote

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