Mit Hip-Hop auf das Siegertreppchen

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Feldkirchen-Westerham - Ihre Liebe zum Hip-Hop und ihre Begabung hat die junge Tänzerin Andrea Grosse mit ihrer Gruppe "Dancefloor Power" auf das Siegertreppchen gebracht.

 Die besten sieben der zwölfköpfigen Formation aus Feldkirchen-Westerham traten bei dem bayerischen Wettbewerb "Dance2u" (Hip-Hop, Jazz, Modern-Dance oder Ballett) in Dießen am Ammersee an und siegten in der Kategorie "Senior" (bis 20 Jahre).

Bereits im zarten Alter von fünf Jahren hat sich die nun 14-Jährige mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Eltern dank ihrer Gabe, Schrittkombinationen schnell aufzunehmen und umzusetzen, dem Tanz verschrieben und ihre nun preisgekrönte Gruppe mitbegründet. Das Motto: "Zeigen, dass Tanzen Spaß macht."

Zusammen mit der Münchner Tanzlehrerin Anita Rauch hatten die Mädchen, die regelmäßig im Gemeindehaus Höhenrain trainieren, jetzt eine vierminütige Darbietung erarbeitet, um beim Wettbewerb unterschiedliche Facetten ihres Könnens zu zeigen. Dazu hatten sie zu bekannten Songs wie "Fight for this love" von Cheryl Cole oder "Bad Romance" von Lady Gaga gemeinsam mit der Trainerin, teilweise sogar in Eigenregie, eine mitreißende Choreographie erdacht. Diese überzeugte die vier Jurymitglieder sowie die zahlreich erschienenen Zuschauer in Dießen. "Wir haben bei unseren intensiven Vorbereitungen vor allen Dingen auf Synchronität der Bewegungen, Rhythmik und Ausdrucksstärke geachtet", erklärte Grosse, die von einer Karriere als Profitänzerin träumt. Bereits jetzt gibt sie schon vereinzelt Tanzstunden und arbeitet - auch bei Sportarten wie Badminton oder Skifahren - daran, Kondition und Körperspannung zu optimieren. "Nach der Schule stürmt Andrea meist sofort zum CD-Player und tanzt als Ausgleich zu ihren Lieblingsliedern", so Mutter Renate, die das Talent ihrer Tochter weiterhin nach Kräften fördern möchte. Um ihre Tanz- und Musikkenntnisse zu erweitern, will Grosse nun auch Ballettunterricht nehmen und Gitarre lernen.

Den Erfolg der über Jahre hinweg bestehenden Gruppe führen auch die Mitglieder Marina Stahuber, Monika Stacheter und Lisa Krinner auf das kontinuierliche Training und die Harmonie untereinander zurück.

Hatten die Mädchen Lampenfieber vor dem großen Auftritt? "Der Wettbewerbs-Tag selbst war anstrengend, da wir am Vormittag zunächst vortanzen mussten, um gemäß unseres Könnens in einer Art Vorrunde von der Jury in Gruppen eingeteilt zu werden", erinnerten sich Sophia Mayer, Veronika Moser und Sophie Gehring. Die lange Wartezeit bis zum Auftritt sei anstrengend und ermüdend gewesen. Aber als es endlich soweit war, konzentrierten sich alle auf ihre Darbietung und hatten keine Zeit mehr für Nervenflattern, bestätigte Susi Krinner, die als Ersatztänzerin mitgefahren war und die Choreographie mit einstudiert hatte. Darüber ist sich "Dancefloor Power" einig: Die Siegerehrung und der begeisterte Applaus entschädigten alle Mühen und machen Lust darauf, sich 2011 vielleicht der Konkurrenz auf deutschlandweiter Ebene zu stellen.

rhi/Mangfall-Bote

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