Aschermittwoch: Gläubige beginnen Fastenzeit

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Höslwang - Die Gläubigen feiern mit einem Gottesdienst den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit. Als Zeichen der Vergänglichkeit bekommen die Christen ein Aschenkreuz auf die Stirn gespendet.

Chiemgau24 hat mit Pater Adam über den Beginn der Fastenzeit gesprochen.

Sechs Fragen und Antworten zum Aschermittwoch:

Woher stammt der Begriff Aschermittwoch eigentlich?

Pater Adam aus Höslwang: Aschermittwoch ist der Anfang der Buße zwischen der wilden und ausgelassenen Faschingszeit und derm Osterfest. An diesem Tag beginnt die Fastenzeit.

Seit wann besteht die Tradition?

Pater Adam: Es ist ein frühchristlicher Brauch aus dem 6. Jahrhundert, der eigentlich von der jüdischen Religion übernommen wurde. 

Gläubige an Aschermittwoch in der Kirche

Gläubige an Aschermittwoch

Woher stammt die Asche, die auf der Stirn aufgetragen wird?

Pater Adam: Die Asche wird aus den verbrannten Palmenzweigen aus dem Vorjahr gewonnen. Sie wird gesegnet und mit Weihwasser besprengt.

Was soll die Asche symbolisieren?

Pater Adam: Der Mensch ist vergänglich. Als Zeichen seiner Vergänglichkeit erhält er das Aschenkreuz.

„Bedenke Mensch, dass du Staub bist, und zum Staub zurückkehrst“, so lauten die Worte des Priesters, wenn er das Kreuz zeichnet. "

Bilder von Sankt Nikolaus in Höslwang

Bilder der Pfarrkirche Sankt Nikolaus

Ist Aschermittwoch eigentlich noch zeitgerecht?

Pater Adam: Es kommen viele Menschen zu uns in die Kirche und lassen sich das Aschenkreuz auftragen. Gerade in der heutigen hektischen Zeit ist es wichtig, dass der Mensch in sich kehrt und zum Nachdenken kommt.

Warum spricht man von der Fastenzeit?

Pater Adam: Es ist die Zeit, in der die Menschen verzichten sollen. Auf Fleisch, Süßigkeiten, Nikotin und Alkohol. Sie dauert 40 tage und endet mit dem Osterfest. (sf)  

        

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Mangfalltal

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser