Wie braut Auerbräu eigentlich sein Bier?

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Rosenheim - Jeder hat sich bestimmt schon einmal gefragt, wie Bier hergestellt wird. Bei Rosenheim24 sehen sie hautnah, was bei Auerbräu alles passiert.

Los geht alles im Malzsilo. Dort wird das Malz erstmal gespeichert, bevor es zur Weiterverarbeitung durch die Schrotmühle in die Maischpfanne geht. Anschliessend wird Wasser dazugegeben. Das Ganze wird dann in den Läuterbottich umgefüllt. Dort müssen die flüssigen von den festen Bestandteilen getrennt werden.

Danach bleibt eine feste Masse, die sogenannte Malztreber, übrig. Die restliche, zuckerhaltige Flüssigkeit wird jetzt mit Hopfen vermengt und in die Würzepfanne weitergeleitet. In diesem großen Bottich kocht die gewonnene Würze. Während dieser Zeit wird der Hopfen dazugegeben. Je mehr Hopfen hineinkommt, umso bitterer wird das Bier nachher.

Weiter geht es für das Bier in den Whirlpool. Dort wird alles richtig gut durchgemischt. Danach noch durch den Würzekühler und wieder rein in die Tanks. Dabei wird Hefe dazugegeben, um eine Gärung zu erzeugen. Jetzt muss das Bier erst einmal im Lagertank zur Ruhe kommen, bevor es in die Fässer abgefüllt werden kann.

Bilder zur Auerbräu-Tour

So wird Auerbräu-Bier gemacht

Dann noch durch einen Bierfilter und schon kann der gute Gerstensaft in die Fässer und Flaschen kommen. Für die Abfüllung in die Fässer hat sich Auerbräu einen kräftigen Roboter besort. Der sogenannte "Schorsch" hebt die schweren Fässer auf die Paletten und ordnet sie an. Alfred Hupfauer, der die Besucher durch die Fabrik führt, erklärte zu "Schorsch": "Als Namensgeber für den Roboterarm diente ein ehemaliger Mitarbeiter von Auerbräu. Der hat früher die Fässer ganz allein gestemmt, als wäre es nichts."

Gleichzeitig wird die andere Hälfte des Auerbräu gleich in die Flaschen abgefüllt. Die müssen dann nur noch verschlossen und etikettiert werden. Und schon kann es ab gehen, in den Verkauf.

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