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Hannah Herzsprung dreht in Mietraching

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Schauspielerin Hannah Herzsprung (links) und Regisseurin Maria Blumencron in dem originalgetreu nachgebauten tibetischen Wohnraum in der Fliegerhalle auf dem ehemaligen US-Gelände in Mietraching. Dort finden seit dieser Woche die Dreharbeiten zu dem Abenteuerspielfilm "Flucht aus Tibet" statt.

Bad Aibling - In der Mietrachinger Fliegerhalle wurden in den vergangenen Wochen riesige Kulissen aufgebaut. Und seit Dienstag heißt es: "Film ab, Kamera läuft". Mit dabei sind Stars wie Hannah Herzsprung.

"Film ab, Kamera läuft" heißt es seit gestern in der ehemaligen Fliegerhalle in Mietraching. Dort, wo in den vergangenen Wochen wie berichtet riesige Gletscherspalten, chinesische Gefängnizellen und tibetische Wohnräume als Kulissen aufgebaut wurden, geht es jetzt richtig zur Sache. Und das mit Star-Appeal. Vor wenigen Wochen mit dem Bambi-Filmpreis ausgezeichnet, steht momentan Schauspielerin Hannah Herzsprung in Mietraching vor der Kamera.

Hannah Herzsprung ist die Hauptdarstellerin im Abenteuerfilm "Flucht aus Tibet". Als Johanna gerät sie bei einer Trekkingtour im Himalaya ins Visier der chinesischen Behörden. Denn sie beschließt, eine Gruppe tibetischer Kinder auf ihrer Reise ins Exil über einen eisigen Hochgebirgspass zu begleiten, angeführt von Tashi, den der charismatische David Lee McInnis verkörpert.

Zu den Höhepunkten im Film zählt eine hochdramatische Verfolgungsjagd zwischen der chinesischen Polizei und dem Kinder-Flüchtlingstreck auf dem Dach der Welt. Diese Szene ist in Ladakh (Indien) bereits abgedreht, jetzt geht es in den Dreh-Endspurt in Mietraching. Dort - zwischen Kartonagen, Requisiten und großen Strahlern - gab gestern Hannah Herzsprung passend zur Gletscherkulisse im dicken Winterpulli und mit warmem Schal in den Drehpausen Interviews, plauderte mit Kollegen und wartete auf den nächsten Einsatz in den Fliegerhallen-Sets.

Dreharbeiten in der Fliegerhalle Bad Aibling

Dort ist es immerhin angenehmer und wettersicherer als zuletzt auf 4600 Metern Höhe und bei Temperaturen bis minus 20 Grad in Indien oder in der Schweiz, wo auch Teile des Films gedreht wurden.

Es ist eine rund 40-köpfige Filmcrew, die in diesen Tagen die Studio-Kulissen in Mietraching mit Leben füllt. An vorderster Front Regisseurin Maria Blumencron, die die Geschichte, inspiriert von wahren - zum Teil selbst erlebten - Begebenheiten, entwickelte. Sie freut sich aber auch über Szenen abseits der Dreharbeiten, die im wahren Leben wohl nie möglich wären: Kleine tibetische Mädchen liefern sich vor dem B&O-Parkhotel eine Schneeballschlacht mit Schauspielkollegen als lachende chinesische Soldaten.

Ebenso wie Produzent Jörg Bundschuh von der Kick Film GmbH München und seinem Schweizer Kollegen Markus Fischer (snakefilm GmbH) hält auch Maria Blumencron die Kinder-Darsteller für einen Glücksgriff in zweierlei Hinsicht: Die Buben und Mädchen, die zum Teil aus Nepal stammen oder wie etliche andere Akteure tibetische Wurzeln haben, zeichnen sich mit ihrer Natürlichkeit vor der Kamera und ihrem Charme, der die ganze Crew begeistert, aus. Die Kinder sorgen für den entsprechenden Trubel auf dem B&O-Gelände sowie in ihrer "Kantine" im Gasthaus Kriechbaumer.

Für sie und ihre erwachsenen Kollegen gehen die seit September dauernden Dreharbeiten in der kommenden Woche in Mietraching zu Ende. Dann werden auch die Kulissen in der Fliegerhalle wieder abgebaut. Ein "Wiedersehen" gibt es Ende 2011 - dann soll der Abenteuerspielfilm (Prokino Filmverleih) in die deutschen Kinos kommen.

von Eva Langwieder/Mangfall-Bote

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