Etwa 200 Neupflanzugen pro Jahr

Bad Aibling: Ein Baum für jedes Neugeborene 

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Bad Aibling - Die Stadt wird künftig pro Jahr rund 200 Bäume mehr bekommen. Ein Antrag der CSU-Stadtratsfraktion wurde in der jüngsten Stadtratssitzung am 26. September behandelt.

Ein Antrag der CSU-Stadtratsfraktion beschäftigte vergangenen Donnerstag den Bad Aiblinger Stadtrat. Konkret soll für jedes neugeborene Kind ein Baum gepflanzt werden, die Eltern können auf Wunsch die Patenschaft übernehmen. Der Gedanke der Aufforstung und eines natürlichen CO₂-Speichers steht laut Antragsteller Stephan Schlier hinter dem Antrag. Mit den möglichen Baumpatenschaften, die die Eltern übernehmen können, stehen die Bäume auch für die Verwurzelung mit Bad Aibling.

Die Pflanzung soll auf städtischen Grundstücken oder auf Grundstücken, die im Eigentum der Stadtwerke Bad Aibling stehen, erfolgen. Für die Ausführung der Pflanzungen ist der städtische Bauhof beauftragt werden. 

Im Stadtrat wurde vor allem diskutiert, wo die Bäume stehen sollen. Sie sollen nämlich nicht nur im Außenbereich sondern auch gut sichtbar entlang von Straßen und vereinzelt, sofern der Platz es ermöglicht, auch im Stadtgebiet entstehen.

Jedes Jahr etwa 200 Bäume

Als Begründung gibt Antragsteller Stephan Schlier an, dass jedes Jahr etwa 200 Bad Aiblinger Babys, das heißt Neugeborene mit ihrem Erstwohnsitz in der Stadt Bad Aibling, auf die Welt kommen. Für jedes dieser Neugeborenen soll die Stadt Bad Aibling als Zeichen der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes einen Baum im Folgejahr pflanzen. Die Pflanzung soll dann nach Feststellung der genauen Anzahl erfolgen.

Die Auswahl der Baumsetzlinge hinsichtlich ihrer Größe und Wuchshöhe soll im Ermessen der Stadtverwaltung bzw. des Bauhofes bleiben. Baumpflanzungen, die unabhängig von diesem Antrag vorgenommen werden, können angerechnet werden.

Die CSU-Stadtratsfraktion Bad Aibling regt ferner an, den Grundgedanken der Baumpatenschaften zu übernehmen. Auf eigenen Wunsch der Eltern könnte gegen Zahlung einer Kostenpauschale an bestimmten Bäumen ein kleines Schild mit einer persönlichen Widmung angebracht werden. Alternativ oder ergänzend könnte den Eltern auch die genaue Position des gepflanzten Baumes samt Photo und einer Information zur Baumart mitgeteilt werden. Der Baum müsste bei Entrichtung einer Kostenpauschale eine entsprechende Größe aufweisen.

Der Stadtrat nahm den Antrag der CSU einstimmig an. 

Quelle: mangfall24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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