Runder Tisch mit Investoren und Bürgerinitiative

Gibt es nun doch eine Einigung beim Thema Lichtspielhaus in Bad Aibling?

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Das Lichtspielhaus am Bad Aiblinger Marienplatz sorgt für eine Menge Diskussion in der Gemeinde. 
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Bad Aibling - In der Diskussion um die Zukunft des Lichtspielhauses in Bad Aibling zeichnet sich eine Einigung zwischen den Investoren "Werndl & Partner" und der Bürgerinitiative (BI) ab.

Bei einem runden Tisch trafen sich beide Seiten zusammen mit Bürgermeister Felix Schwaller und den Sprechern der Stadtratsfraktionen. 

Zwar bleibt die BI bei ihrer Forderung, dass am Marienplatz 4 und der Kirchzeile 1 nur drei Vollgeschosse gebaut werden dürfen, können sich aber vorstellen, dass zum Ausgleich auf dem rückwärtigen Teil des Grundstücks Kirchzeile 7 höher gebaut werden darf. Dennoch soll das neue Haus nicht Höher sein als das Sporer-Haus an der Färbergasse 6.

„Alles unter vier Geschossen plus Dachgeschoss machen wir nicht mit. Wir wollen das, was wir vorne reduzieren, auf dem hinteren Grundstück kompensieren", sagte Florian Eisner, Geschäftsführer von "Werndl & Partner", gegenüber ovb-online.de.

Vorbericht

Die Investoren hatten eigentlich geplant, das bestehende Gebäude abzureißen und dort einen fünfstöckigen Neubau plus Penthouse zu bauen. Doch nach einem Bürgerentscheid am 2. Dezember 2018 hatte sich die Mehrheit der Bürger gegen einen Neubau auf dem Gelände ausgesprochen, weil sich der Lichtspielhaus-Komplex mit vier Stockwerken plus Penthouse nicht in den Bestand einfüge. Seitdem herrschte Stillstand.

Quelle: mangfall24.de

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