Bad Aibling ist jetzt "Fairtrade-​Stadt"

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Die Verleihung der Fairtrade-Auszeichnung am Freitag.

Bad Aibling - Die Organisation Transfair e.V. zeichnete die Stadt im Rahmen einer offiziellen Feier nun zur "Fairtrade-Stadt" aus.

Die offiziellen Feier, zu der auch die beteiligten Unternehmen, Schulen, Vereine, Gemeinden und Medienvertreter geladen waren, fand am Freitag statt.

Bürgermeister Felix Schwaller und die Sprecherin der Steuerungsgruppe, Ellen Fischer begrüßten die Gäste und stellten sowohl die Beweggründe der Stadt, als auch die Entwicklung von der Bewerbung bis zur Auszeichnung dar. Musikalisch umrahmt wurde das Programm, das Frau Christiane Doll vom Weltladen moderierte, von Schülern der Wilhelm-Leibl-Realschule. Schülerinnen der St.-Georg Mittelschule waren um das leibliche Wohl der Gäste bemüht.

Herr Manfred Holz, Ehrenbotschafter von TransFair e.V. und Träger des Bundesverdienstkreuzes für sein Engagement im Fairen Handel, sprach über dessen Prinzipien und Wirkung. Er sein erfreut seine Aussage: "Jede gute Eine-Welt-Arbeit kann zu einem festen Bestandteil des Profils und Image einer jeden Stadt werden.“ in Bad Aibling zu 100% bestätigt zu sehen. „Ich war sehr beeindruckt von dem vielfältigen Engagement in Bad Aibling“ so Manfred Holz. Anschließend überreichte er die Urkunde „Fairtrade-Stadt Bad Aibling““ offiziell an den Bürgermeister Felix Schwaller. Die Stadt Bad Aibling will ein Zeichen setzen für soziale Gerechtigkeit und ökologischen Fortschritt, deshalb beschloss der Rat der Stadt vor knapp einem Jahr die Bewerbung um diese Auszeichnung.

Überall in der Stadt engagieren sich Menschen für den fairen Handel, um so zu einer gerechteren Welt beizutragen. Durch dieses breite Engagement und die Unterstützung des Weltladens war es möglich, die erforderlichen Kriterien für diese Auszeichnung zu erfüllen. Insbesondere haben sich die St.-Georg-Grund-und Mittelschule, die Wilhelm-Leibl-Realschule, das Gymnasium Bad Aibling, das Bildungshaus Bad Aibling, die Volkshochschule, die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden, Vereine wie Fair Handeln e.V. und Kolping sowie viele Geschäftsleute (siehe Flyer) engagiert. Im Café der Stadtbücherei wird fairer Kaffee und Tee angeboten. Das Rathaus verwendet selbst fairen Kaffee und Saft. Ebenso werden Geschenk-Blumensträuße von den vier Aiblinger Blumenläden bezogen, die fair gehandelte Blumen führen.

In zwei Jahren wird eine erneute Prüfung der Kriterien durch Transfair e.V. erfolgen und es wäre schön, wenn wir Aiblinger dann nicht nur den Titelerhalt schaffen würden, sondern aufzeigen könnten, welche Entwicklungen es in diesem Bereich in der Zwischenzeit gegeben hat, so Ellen Fischer, Sprecherin der Steuerungsgruppe. Jeder könne dazu beitragen. Sei es durch den Kauf und Verkauf von fairen Produkten oder durch Unterstützung in den Institutionen, Vereinen und Einrichtungen der Stadt. Parallel zur offiziellen Feier gab es vor dem Rathaus die Möglichkeit sich zum Thema Fairer Handel zu informieren. Da im Rahmen der bundesweiten Fairen Woche dieser Tag dem Fairen Kaffee gewidmet ist, konnte der „Aiblinger Kaffee“ dann auch direkt verkostet werden und als besonderes Highlight für die Kinder gab es frisch zubereitete faire Zuckerwatte.

Quelle: Pressemitteilung Steuerungsgruppe „Fairtrade-Stadt Bad Aibling“

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