Kompromisslösung gefunden

Nach Gehweg-Streit in der Hofmühlstraße: Lösung umgesetzt

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links: Der unabgesenkte Gehweg in der Hofmühlstraße sorgte bei vielen Aiblingern für Unmut; rechts: Die Kompromisslösung mit abgesenkter Bordsteinkante
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Bad Aibling - Nach der Aufregung um den sanierten Gehweg in der Hofmühlstraße - es wurde ein Rückbau gefordert - wurde nun die Kompromisslösung umgesetzt.

Bereits am 27. Februar gab es einen Ortstermin, bei dem sich die Bad Aiblinger Stadträte das sanierte Gehwegstück zwischen Hofmühlstraße und Kirchzeile ansahen. Dieses sorgte nämlich für Unstimmigkeiten zwischen Verwaltung und Stadtratsmitglied Sepp Glaser, der einen Rückbau beantragte. 

Es ging um das Hochboard und die Tatsache, dass die Baumaßnahme dem Bauausschuss nicht vorgelegt wurde. "Vorher konnte man über die Kante am Eck drüber fahren, weil es abgesenkt war." Ihm ging es drum, dass Radfahrer, Eltern mit Kinderwägen und Rollstuhlfahrer oder ältere Leute mit Rollator dort drüber fahren können ohne eine Kante überwinden zu müssen. 

Nach langem Hin und Her einigte man sich in der März-Sitzung des Bad Aiblinger Stadtrates einstimmig auf eine Kompromisslösung, die nun umgesetzt wurde: Auf beiden Seiten wurde eine Gehsteigabsenkung vorgenommen. Mit deutlich sichtbaren Pfosten wird auf der Bergseite verhindert, dass der Gehsteig von Kfz befahren wird. Jetzt ist der Fußgänger auf der Bergseite abgesichert und für Rollatoren und Kinderwagen wird die Querung erleichtert. 

Wegen schlechtem Zustand saniert

Die Bad Aiblinger Stadträte, Anwohner und Bürgermeister Felix Schwaller beim Ortstermin in der Hofmühlstraße

Das Gehwegstück war laut Stadtverwaltung in erster Line wegen des schlechten Zustandes zahlreichen Beschwerden von Eltern und älteren Bürgern umgebaut worden. Aufgrund der Nutzung des Gehweges (im Bereich Hausnummer 15) sei es durch teilweise schwere Fahrzeuge zu Setzungen und Schäden im Belag gekommen, wodurch die Straßenentwässerung nicht funktionierte und sich unter anderem Pfützen bildeten. Um größere Schäden zu vermeiden wurde der betroffene Bereich noch vor Wintereinbruch saniert. Der rund 15 Meter lange Bereich ist jetzt mit einem etwa acht Zentimeter hohen Bord von der Fahrbahn abgegrenzt. Mit der erfolgreichen Sanierung sei also versucht worden, den betroffenen Bereich in erster Line sicherer zu gestalten (Schulwegsicherung). Es habe hierzu bereits zahlreiche positive Rückmeldungen gegeben, so Stadtbaumeister Thomas Gems damals zu der Maßnahme.

jb

Quelle: mangfall24.de

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