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Lebensgefahr bei Verzehr 

Großer Rückruf: Zahlreiche Landkreise in Oberbayern betroffen

Großer Rückruf: Zahlreiche Landkreise in Oberbayern betroffen

Nächtliche Ruhestörung durch Partygänger

Der Betreiber einer Diskothek bezieht Stellung

Bad Aibling - Als letzte Lösung, um das Problem mit den nächtlichen Ruhestörungen in den Griff zu bekommen sieht Bürgermeister Felix Schwaller die Verlängerung der Sperrzeit.

Nachdem das Projekt "Fair Play Bad Aibling" nicht den gewünschten Erfolg brachte und das Problem mit der nächtlichen Ruhestörung vor allem am Wochenende immer noch nicht gelöst ist, beauftragte Bürgermeister Felix Schwaller Thorsten Bäcker vom Ordnungsamt damit, sich zu erkundigen, wie das bei vergleichbaren Städten und Orten gehandhabt werde. Schwaller sieht eine Verlängerung der Sperrzeit von ein bis sechs Uhr als letzte Möglichkeit.

Verlagerung des Problems

Der Betreiber einer Diskothek in der Innenstadt äußerte sich gegenüber mangfall24.de, dass eine Verlängerung der Sperrzeit das Problem nur nach vorne verlagern würde. Die Jugendlichen würden dann eben schon um ein Uhr auf den Straßen umherziehen.

Auch sehe er die Gefahr, dass die jungen Leute sich womöglich alkoholisiert hinter das Steuer setzen könnten um z.B. nach Rosenheim zu fahren, wo noch etwas los ist.

Fehlende Taxis

Das Kernproblem trete meist erst nach Schließung der Diskothek auf, da es sehr schwierig sei, in Bad Aibling um diese Uhrzeit noch ein Taxi zu bekommen. Die Gäste stehen dann vor den Lokalitäten herum und warten auf ihr Taxi, was teilweise sehr lange dauere.

Verlagerung aus der Innenstadt heraus

Der Betreiber des Nachtlokals sei auch gewillt, die Diskothek aus der Innenstadt heraus zu verlegen.

Otto Steffl, zweiter Bürgermeister der Stadt Bad Aibling erklärte auf Nachfrage von mangfall24.de, dass dies aus baurechtlichen Gründen bisher leider nicht möglich war.

Kommunikation mit Security

Die Türsteher der Diskothek achten darauf, dass in und um die Diskothek herum kein Lärm und Müll entsteht. Auch die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Oberland Security sei sehr gut, so der Betreiber. So werde die Stadtwache beispielsweise telefonisch informiert, wenn Jugendliche des Lokals verwiesen wurden und diese sich dann auf den Weg in eine andere Lokalität machen.

Umsatzeinbußen

Eine Verlängerung der Sperrstunde bedeute für das Lokal auch erhebliche Umsatzeinbußen. Derzeit habe das Lokal eine Kernzeit von etwa elf bis drei Uhr, also vier Stunden.

Bisherige Userdiskussion zu dem Thema

Seit das "Erdgeschoß" wieder offen hat, häufen sich die Beschwerden:

Posted by rosenheim24 on Freitag, 27. November 2015

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jb

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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