Tag der offenen Tür am 5. Mai

Neueröffnung der Kindertagesstätte Bad Aibling

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Ausgelassene Stimmung herrscht in der neuen Gruppe und im Team. Kurz vor Weihnachten konnten die ersten Kinder vom Team des Advent-Kinderhauses begrüßt werden.

Bad Aibling - Die Bad Aiblinger Adventgemeinde hat ein neues Gemeindezentrum errichtet. Am Samstag, 5. Mai, wird das neue Gemeindezentrum um 9.30 Uhr im Rahmen eines Festgottesdienstes ihrer Bestimmung übergeben. Am gleichen Tag hat die Bevölkerung von 14 bis 17 Uhr Gelegenheit, das gelungene Zentrum in Augenschein zu nehmen.

Das in den 1960er-Jahren entstandene Kirchengebäude der Bad Aiblinger Adventgemeinde mit seinem separat stehenden Turm war ein Blickfang. Es hatte für die an Mitgliedern stark gewachsene Gemeinde jedoch einen großen Nachteil: Es fehlte an Nebenräumen. Eine große Kinder- und Jugendgruppe, viele junge Erwachsene, ein Seniorenkreis und eine vielköpfige Pfadfinderschar mussten immer wieder ausweichen oder auf Veranstaltungen verzichten. Unter Gebet und großer finanzieller Anstrengung wurden schließlich die Finanzmittel für eine umfangreiche Sanierung des vorhandenen Saales und die Errichtung eines völlig neuen Gemeindezentrums gesammelt.

Treffpunkt für alle Generationen

"Das neue Zentrum soll ein Treffpunkt für alle Generationen werden", sagt Peter Zaiser, der Pastor der Bad Aiblinger Adventgemeinde. So lag im Rahmen der baulichen Erweiterung die Gründung der Einrichtung "Treffpunkt Leben" nahe. Neben dem bestehenden Kindergarten und der Kirchengemeinde sollen Interessenten Angebote für Bildung, Beratung und Begegnung finden. "Wir müssen in der heutigen Zeit mehr Orte schaffen, an denen Menschen miteinander reden und Beziehungen aufgebaut werden können", so der Pastor. Besucher können sich am Tag der offenen Tür, am 5. Mai beim Gang durch die neuen Räumlichkeiten gleichzeitig einen Überblick über die geplanten Angebote verschaffen. 

Das neue Gemeindezentrum der Bad Aiblinger Adventgemeinde wird am Samstag, 5. Mai, eingeweiht.

Als die Pläne konkreter wurden, das Kirchengebäude zu sanieren und um ein Gemeindezentrum zu erweitern, nahm eine alte Idee wieder Fahrt auf: Die kirchliche Arbeit um einen Kindergarten zu ergänzen. Aus der Kombination von Kirchengemeinde, Kindergarten und Seniorenheim, das schon besteht, sollte ein generationsübergreifender Campus entstehen. Die Stadt Bad Aibling ließ sich von dem Konzept überzeugen. So stand der Verwirklichung des Vorhabens nichts mehr im Wege. Noch vor Weihnachten begrüßte Brigitte Socolov, die Leiterin des Advent-Kinderhauses, mit ihren Mitarbeiterinnen die ersten Kinder. Zwar befand sich der Kindergarten in den ersten Wochen und Monaten mitten in einer Baustelle, doch die Kinder und ihre Eltern kamen mit der Situation erstaunlich gut zurecht, so Socolov. "Die Kinder beobachteten den Fortgang der Bauarbeiten mit großem Interesse und freuten sich darauf, wie schön alles einmal werden würde", ergänzt die Leiterin. Auch die Verbindung zum Seniorenheim funktioniert. Stolz sind die Kinder, wenn sie im Heim die Post fürs Kinderhaus abholen oder abgeben dürfen. Natürlich in Begleitung einer Erzieherin.

Begegnung von jung und alt geplant

Kindgerecht sind nicht nur die Räume, sondern natürlich auch die sanitären Anlange. Hier macht das Händewaschen doch gleich doppelt so viel Spaß!

Organisierte Projekte sind in Vorbereitung. Senioren sind eingeladen, den Kindern Geschichten vorzulesen. Auch an gemeinsames Singen ist gedacht, denn ältere Menschen verfügen über einen wahren Schatz von Liedern aus ihrer eigenen Kindheit. Konzeptionell orientiert sich das christliche Kinderhaus in Trägerschaft des Advent-Wohlfahrtswerk e. V. an den Leitlinien des Bayerischer Bildungs- und Erziehungsplanes. Neben einem generationsübergreifenden Ansatz in der Konzeption wird besonderer Wert auf die ganzheitliche Erziehung der Kinder (Gesundheit, Bewegung und Ernährung), die Förderung ihrer Kreativität und der Musik, sowie auf eine christliche Erziehung und Wertevermittlung gelegt. Unter dem Motto: "Kinder in ihrem Glauben begleiten" sind auch Kinder anderer Religionen und Kulturen herzlich willkommen. 

Das Kinderhaus ist für eine Krippengruppe mit zwölf Kindern und einer Kindergartengruppe von bis zu 25 Kindern ausgelegt. Es gibt im Moment auch Überlegungen, die Kindergartengruppe als Integrationsgruppe anzubieten. Dies würde bedeuten, behinderte und nicht behinderte Kinder in einer Gruppe zu betreuen. Am Tag der offenen Tür der Bad Aiblinger Adventgemeinde am 5. Mai wird auch das Kinderhaus seine Türen öffnen und von 14 bis 17 Uhr Einblicke in die Einrichtung und ihr Betreuungskonzept geben. 

Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

Ein Blick in den umfangreich sanierten Saal.

Siebenten-Tags-Adventisten teilen mit allen Christen den Glauben an Jesus Christus. Er bestimmt ihr Denken und Handeln, ihre Einstellung zum Leben und ihr Engagement für andere. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gibt es seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Die erste adventistische Gemeinde in Europa entstand 1867 in Tramelan (Berner Jura/Schweiz). 1875 wurde in Wuppertal-Vohwinkel die erste deutsche Adventge meinde gegründet. Die weltweit organisierte Freikirche besteht heute in über 200 Ländern mit rund 20 Millionen erwachsen getauften Mitgliedern (in Deutschland knapp 35000 in 559 Gemeinden).

Zwischenkirchliche Beziehungen

Die Freikirche ist Gastmitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) und der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) sowie Mitglied der Deutschen Bibelgesellschaft. Auf Ortsebene gibt es Kontakte zur Evangelischen Allianz.

Soziale Verantwortung

Umfangreich saniert wurde der bestehende Saal der Bad Aiblinger Adventgemeinde.

Adventisten warten nicht nur auf Jesu Wiederkunft, sie kennen auch ihre soziale Verantwortung. Sie legen Wert auf Bildung und unterhalten mit 7.883 Schulen, von der Grundschule bis zur Universität, das weltweit größte protestantische Bildungswerk. In 410 Krankenhäusern und Kliniken werden weltweit jährlich über 17 Millionen Patienten ambulant und stationär behandelt. Die Adventistische Entwicklungsund Katastrophenhilfe (ADRA) ist in 120 Ländern tätig. In Deutschland unterhält die Freikirche, die eine Körperschaft öffentlichen Rechts ist, unter anderem die Theologische Hochschule Friedensau bei Magdeburg, das Schulzentrum Marienhöhe in Darmstadt, weitere Bekenntnisschulen, das Krankenhaus "Waldfriede" Berlin, eine Fachklinik für Alkoholkranke, Altenpflegeheime, psychosoziale Beratungsstellen, Suppenküchen, Kindergärten, ein Behindertenwohnheim und ein Hospiz. Das Medienzentrum "Stimme der Hoffnung" (Alsbach-Hähnlein bei Darmstadt) sendet über Satellit und im Internet ein täglich 24-stündiges Radio- und Fernsehprogramm ("Hope Channel"). Der Saatkorn- und Advent-Verlag, Lüneburg, geben christliche Literatur heraus. Der 1899 von der Freikirche gegründete Deutsche Verein für Gesundheitspflege (DVG) verfügt über mehrere Regionalgruppen, die sich für Gesunderhaltung (Prävention) einsetzen. Mehr Informationen gibt es bei der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, Telefon 0711/44819-14, www.adventisten.de.

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si

Quelle: mangfall24.de

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