GSK Aibling

Gebirgsschützen feiern mit Salutschüssen

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Die Gebirgsschützenkompanie nahm an der Sebastianifeier teil.

Bad Aibling - Die Gebirgsschützen feierten ihren Schutzpatron, den "Heiligen Sebastian", mit einem Festgottesdienst, Salutschüssen und einem Fackelzug.

Mit Gottesdienst, Totengedenken, Bekanntgabe der Sieger in den verschiedenen Schießdisziplinen sowie Ehrungen für verdiente Mitglieder beging die Gebirgsschützenkompanie Aibling den Festtag zu Ehren ihres Schutzpatrons, des Heiligen Sebastian. Herausragend bei den Ehrungen: Rudi Lechner, langjähriger Kassier der Kompanie, wurde zum Ehrenoffizier ernannt.

Ein eindrucksvolles Bild bot die Kompanie, als Schützen und Marketenderinnen unter Vorantritt der Willinger Musi im Fackelschein zur Kirche St. Sebastian am Marienplatz marschierte. Kaplan Baltharaju Banda zelebrierte den Festgottesdienst und ging in kurzen Worten auf Leben und Wirken des Märtyrers Sebastian ein. Musikalisch umrahmt wurde die Heilige Messe von der Willinger Musi sowie den Waldheimer Sängern mit Christian Eisner an der Zither. Zum Schluss segnete der Geistliche traditionell die „Sebastiani-Brezn“ von denen Hauptmann Manfred Ortner die ersten Exemplare noch in der Kirche an Bürgermeister Felix Schwaller und Kaplan Banda überreichte.

Im Schweigemarsch ging es dann zur Schützenkapelle am Totenberg. Dort legte die Hauptmannschaft ein Blumengebinde zu Ehren der verstorbenen Kompaniemitglieder sowie der Gefallenen der „Sendlinger Mordweihnacht 1705“ nieder und die Kapelle intonierte das Lied „Ich hatt’ einen Kameraden“ während zwei Schützen an der Kapelle mit Pechfackeln die Ehrenwache hielten. Unter dem Kommando von Oberleutnant Josef Steffl hallte dann jeweils zu Ehren der Verstorbenen und Gefallenen, des Heiligen Sebastian und der Gottesmutter Maria als Patrona Bavariae ein Salutschuss über die Stadt.

Zahlreiche Ehrungen

Zurück im Schützenstüberl nahm Hauptmann Manfred Ortner dann die heuer zahlreichen Ehrungen vor. Zwanzig Jahre lang war Rudi Lechner als Leutnant Rechnungsführer für die Finanzen der Kompanie zuständig und übte dieses Amt vorbildlich und zuverlässig aus. Im Herbst des vergangenen Jahres übergab seinem Nachfolger eine geordnete und zufriedenstellende Finanzlage. Für seine langjährige Tätigkeit wurde er nun per Urkunde zum Ehrenoffizier ernannt. Er ist erst der vierte Leutnant, dem diese Ehre in der nun 34-jährigen Geschichte der Kompanie zuteil wird. Lechner, den Hauptmann Manfred Ortner aufgrund seiner guten Beziehungen zu den Südtiroler Schützenkompanien scherzhaft als „Südtiriol-Beauftragten der Kompanie“ bezeichnete, wurde vor kurzem auch der Ehrenkranz des Südtiroler Schützenbundes verliehen.

Ehrungen durch den Bund der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien gab es für das langjährige Ausschussmitglied (Pionier) Armin Rost (Verdienstmedaille in Silber) sowie den Schützen Gerhard Poleske (Verdienstmedaille in Bronze). Kompanieintern wurden mit bronzenen Medaille für dreijährige Mitgliedschaft Marketenderin Marion Schmidt, Pionier Jens Pickelmann, Leutnant Ralf Sarson und Schütze Stefan Fortner ausgezeichnet, während Marketenderin Verena Luger und Trommler Sepp Schenk die Medaille in Silber für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielten. Über die Medaille für besondere Verdienste in der Kompanie freuten sich zudem der langjährige Oberjäger und „Kapellenpfleger“ Fritz Bayerlein und Leutnant Uwe Hecht.

Ergebnisse der Jahreswertungen

Das letzte Wort des Abends hatte dann Waffenmeister Pascal Geiger. Er gab die Ergebnisse der Jahreswertungen bekannt. Mit dem Karabiner K98 zielte Ehrenhauptmann Bernhard Kneifel am Besten, gefolgt vom Waffenmeister selbst und Jens Pickelmann. Den Pokal in dieser Disziplin sicherte sich ebenfalls Pascal Geiger mit einem „lupenreinen Blattl“. Einmal mehr hieß der Sieger mit dem Kleinkalibergewehr Max Ernst, während Otto Riedl hier den zweiten Platz belegte. Dritter wurde Ralf Sarson. Geiger erwähnte auch noch das Schießen der Marketenderinnen, an dem sich mit Gabriele Wöllmer (8. Platz), Marion Schmidt (14.) und Maria Schenk (28.) drei Schützinnen der Kompanie beteiligten, sowie das Gästeschießen der Rosenheimer Kameraden, bei dem er selbst die Ehrenscheibe der Stadt Rosenheim gewann und Bernhard Kneifel in der Seniorenwertung den zweiten Platz belegte.

Sebastianifeier der Gebirgsschützen Aibling

Das Freundschaftsschießen in Raubling brachte der Kompanie mit den Schützen Hermann Bogner, Günter Lechner, Otto Riedl und Pascal Geiger einen dritten Platz und beim Bataillonsschießen (K98) landete die Aiblinger Mannschaft im Mittelfeld. Bedauert wurde vom Waffenmeister, dass es beim Bundesschießen nicht gelang, die erforderlichen zehn Teilnehmer für die Mannschaftswertung aufzubieten. Hier werden die Bemühungen verstärkt, dies in 2014 zu ändern, zumal sich die Einzelergebnisse der angetretenen Aiblinger Schützen durchaus sehen lasen konnten.

Mit der Übergabe der Scheiben des Weihnachtsschießens an die jeweiligen Gewinner und einem gemütlichen Beisammensein endete dann der Schützenfeiertag.

uhe

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