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Stadtrat spricht über die Tragödie in Bad Aibling

"Zugunglück wird keine Auswirkungen auf Lokalpolitik haben"

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Bad Aibling - Stadtrat und CSU-Fraktionssprecher Erwin Kühnel äußerte sich zum schrecklichen Zugunglück in seiner Stadt und dessen Auswirkungen auf die Lokalpolitik.

Erwin Kühnel wurde um fünf Minuten nach sieben Uhr von seiner Frau informiert, dass im Internet von einem schweren Unfall berichtet werde und überall Martinshörner zu hören seien. Auch er habe sich dann im Internet informiert und schließlich bei der Verwaltung nachgefragt, ob die angesetzten Feierlichkeiten gestrichen werden, was der Fall war.

Dann habe er alles mitbekommen was in den Medien berichtet wurde. "Nicht mehr und nicht weniger. Bei der Pressekonferenz war ich nicht da, da bin ich nicht gefragt worden und das ist auch nicht meine Aufgabe."

Kühnel war selbst nicht am Unfallort, da er zu sich selbst gesagt habe, er gehe dort nur im Weg um

Auf die Frage, ob unter den Opfern jemand aus seinem Bekannten- oder Verwandtenkreis sei, antwortete der Lokalpolitiker: "Erst wurde vermutet, dass eine Nachbarin unter den Opfern ist, das war dann aber  Gott sei Dank nicht der Fall."

Keine Auswirkungen auf die Lokalpolitik

Kühnel ist der Meinung, dass das schwere Unglück keine Auswirkungen auf die Lokalpolitik haben wird. "Die Strecke ist technisch in einwandfreiem Zustand gewesen. Warum die Technik versagt hat, oder warum es menschliches Versagen war, das müssen andere Stellen verifizieren und nachforschen. Für uns lokalpolitisch hat das überhaupt keine Bewandtnis, außer die oder jene Person, die man persönlich gekannt hat."

Man kann die Dinge nicht mehr rückwärts drehen.

"Jeder Tote ist einer zu viel, aber ändern kann man es nicht mehr. Man kann die Dinge nicht mehr rückwärts drehen," so Kühnel. 

jb

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