Gesammelten Informationen werden ausgewertet

Positives Feedback zur Hochwasservorsorge in Bad Aibling

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Teilnehmer des Hochwasser-Audits in Bad Aibling: v. links n. rechts: Thorsten Bäcker (Ordnungsamt), Dr. Walter Pflügner (DWA), Karlheinz Platzer (Bauamt), Dipl.-Geogr. Dirk Barion (DWA), Reinhard Huber (Feuerwehrkommandant Bad Aibling), Rudolf Hofschneider (Klärwerk), Stephan Baumann (Ordnungsamt), Josef Feuersinger (Bauhof), Johanna Kinshofer (Bauamt)

Bad Aibling - Um die Stadt vor Flusshochwasser und Starkregenereignissen besser zu schützen, nahm die Stadt Bad Aibling am Audit "Hochwasser - wie gut sind wir vorbereitet" teil. So soll die Hochwasservorsorger verbessert werden:

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Am 9. und 10. Juli nahm die Stadt Bad Aibling an dem Audit „Hochwasser – wie gut sind wir vorbereitet“ der DWA (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.) teil. In einem kleinen Kreis der verantwortlichen Mitarbeiter der Stadt und der Vertreter der Feuerwehr Bad Aibling fand das Audit im Rathaus statt. Herr Dr. Walter Pflügner und Herr Dipl.-Geogr. Dirk Barion, zwei Mitarbeiter der DWA, durchleuchteten den aktuellen Stand der Hochwasservorsorge für Flusshochwasser und Starkregenereignisse in Bad Aibling. 

Aus den gesammelten Informationen wird nun die Bewertung der Stadt konfiguriert und weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Vorsorge empfohlen. Vorab konnten die beiden Fachleuteein äußerst positives Feedback bzgl. der Hochwasservorsorge in Bad Aibling geben. In Zukunft versucht die Stadt noch umfangreicher die Bürgerinnen und Bürger überdie bauliche und verhaltenswirksame Vorsorge zu informieren. Die abschließende Bewertung der DWA und der empfohlene Maßnahmenkatalog werden im Moment noch überarbeitet. Nach Abschluss des Hochwasser-Audits sollen die empfohlenen Maßnahmen innerhalb von sechs Jahren umgesetzt werden. Nach sechs Jahren wird eine erneute Bewertung durch ein Audit erfolgen. Hintergrund: Das Audit „Hochwasser – wie gut sind wir vorbereitet“ versetzt die vor Ort Verantwortlichen in die Lage, den Status der Hochwasservorsorge aus ihrer lokalen Perspektive zu prüfen, zu bewerten und daraus Prioritäten zum weiteren Handeln abzuleiten. 

Das Audit kümmert sich dabei nicht nur um die Hochwasservorsorge vor den Risiken aus regionalen und überregionalen Hochwasserentwicklungen (Flusshochwasser), sondern auch um das Risiko von lokalen Starkregen mit Überflutungsfolgen (Sturzfluten), die gerade aus der kommunalen Perspektive erfahrungsgemäß von ebenso großer Bedeutung für die örtliche Gefahrenabwehr sind. Bewertet wird nicht der Status der Risiken, sondern die Güte der Information über die Risiken. Gut informierte Entscheider und gut informierte Bürgerinnen und Bürger werden langfristig die richtigen Entscheidungen treffen, wenn ihnen plausible und angemessene Lösungen für ihr Problem angeboten werden. 

Es werden die Themengebiete Flächenwirksame Vorsorge, Bauvorsorge, Risikovorsorge und verhaltenswirksame Vorsorge betrachtet. Das Audit wird durch den Freistaat Bayern mit 75% bezuschusst. Mit dem Abschluss des Aiblinger Hochwasser-Audits wurde nun die Hochwasservorsorge des Mangfalltal abschließend untersucht.

Pressemitteilung der Stadt Bad Aibling

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