Maxlrainer Kultursommers 2016

„Neurosenheimer“ und Rockband „ZWOA“ in Mietraching

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Die "Neurosenheimer" und die Rockband "ZWOA" beim Maxlreiner Kultursommer 2016 in Mietraching

Bad Aibling/Mietraching - Im Rahmen seines Maxlrainer Kultursommers 2016 konnte der Kulturverein Mangfalltal zwei hochkarätige Musikgruppen für ein Konzert am Campus des B&O-Parkhotel gewinnen:

Der künstlerischen Leiter des Maxlrainer Kultursommers 2016, Hannes Rott, stellte dem zahlreich erschienen Publikum die „ZWOA“ und die „Neurosenheimer“ vor.

Die "Neurosenheimer" und die Rockband "ZWOA" beim Maxlreiner Kultursommer 2016 in Mietraching

Die Rockband: Tobias Neumeyer (Gesang/Gitarre), Florian Linnerbauer (Gesang/Gitarre), Benedikt Baumann (Bass), Mathias Neumeyer (Schlagzeug/Cajon) und Sebastian Neumeyer (Klavier). Die Kabarett-Gruppe: Tobi (Tuba, Kontrabass, Cajon), Katrin (Gesang, Klarinette, Akkordeon, Gitarre, Hackbrett, Nasenflöte), Marita (Klarinette, Gitarre, Ukulele, Nasenflöte). Beim bekannten Quartett nicht dabei: Katl, die sich laut Information von Marita einer Blinddarmoperation unterziehen musste.

Der unterhaltsame Musikabend wurde von „ZWOA“, die aber tatsächlich aus fünf Interpreten bestehen, eingeleitet. Die Band begeisterte durch ihre spritzige, mitreißende Musik, die jedoch im oberbayerischen Dialekt gesungen, Heimatverbundenheit und frohe Lebensbejahung beweist. Das kommt besonders in den Liedern „Chiemsee“ und „Dahoam“ zum Ausdruck. Teile ihrer Interpretationen stimmen aber auch nachdenklich, wie „Was brauchst Du noch?“ und „Mia bleim einfach stehn“.

Die "Neurosenheimer" und die Rockband "ZWOA" beim Maxlreiner Kultursommer 2016 in Mietraching

Dann entfesselten die „Neurosenheimer“ mit ihrer „hausgemachten Musik, aber ehrlichen bayerischen Texten“ ihr Repertoire. Eingeleitet wurden die humorvoll, spritzigen Beiträge durch das Lied „Rosenheim“, wobei die Zuhörer zum Mitsingen des Refrains animiert wurden. Unter dem Motto „A bisserl neurotisch san ma doch alle“ wird bayerisch, neurotische Lebensmusik als „entschleunigende Neurosenvernichtung“ dargeboten.

Das Lied über den Euro, dessen Umrechnung von der DM manchen immer noch umtreibt, erheiterte die Zuhörer ebenso wie der Beitrag über das „Weitersagen“. Aber auch die „Neurosenheimer“ regten bisweilen zum Nachdenken an, zum Beispiel mit „Platz do“, getextet und komponiert von Katrin, um an heimat- und schutzsuchende Flüchtlinge zu erinnern.

Nach weiteren Beiträgen durch die Rockband gab es laut Marita eine „Welturaufführung“, da beide Musikgruppen zum Schluss gemeinsam mehrere Stücke spielten und sangen. Anhaltender Beifall bezeugte, dass auch dieser Veranstaltungsabend im Rahmen des Maxlrainer Kultursommers beim Publikum gut angekommen war.

 

Quelle: Kulturförderverein Mangfalltal/Lutz Ellermeyer

Quelle: mangfall24.de

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