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Täter (14 und 15) gefasst

Zugchaos in Bad Aibling am Montag: Jungen haben mit Waffe auf Mann (72) gezielt und durchgeladen

Zugchaos in Bad Aibling am Montag: Jungen haben mit Waffe auf Mann (72) gezielt und durchgeladen
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Zugchaos in Bad Aibling am Montag: Jungen haben mit Waffe auf Mann (72) gezielt und durchgeladen

Bad Aibling - Am Bad Aiblinger Bahnhof kam es am Montag (4. April) zu einem großen Polizeiaufgebot. Ein Mann soll von zwei Tätern mit einer Waffe bedroht worden sein. Der Zugverkehr musste zeitweise ruhen.

Update, Dienstag (5. April) - Jungen haben mit Waffe auf Mann (72) gezielt und durchgeladen

Mitteilung im Wortlaut

Bundespolizisten haben am Montag (4. April) zwei Jugendliche am Bahnhof in Bad Aibling in Gewahrsam genommen. Sie sollen in einem Regionalzug einen anderen Fahrgast mit einer Waffe bedroht haben. Da zunächst von einer echten Schusswaffe ausgegangen werden musste, wurden mehrere Streifen der Landes- und Bundespolizei alarmiert.

In den Nachmittagsstunden informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn die Bundespolizeiinspektion Rosenheim, dass im Zug von Rosenheim nach Holzkirchen eine Person mit einer Schusswaffe sei. Ein 72-jähriger Reisender wollte den Zug in Bad Aibling verlassen. Auf dem Weg zur Tür sei er an zwei Teenagern vorbeigegangen und dabei von einem der beiden mit einer Waffe bedroht worden. Der Junge habe auf ihn gezielt und die Waffe durchgeladen. Am Bahnhof stieg der Mann aus dem Landkreis Rosenheim aus und informierte sofort den Lokführer.

Mit Unterstützung der bayerischen Polizei konnten die 14 und 15 Jahre alten Brüder in Gewahrsam genommen werden. Bei der Durchsuchung ihrer Rucksäcke fanden die Beamten jeweils eine schwarze Pistole. Die Teenager aus dem Landkreis Rosenheim gaben direkt an, dass es sich dabei um Softair-Waffen handle. Bundespolizisten brachten sie zur Dienststelle und informierten die Eltern. Die Pistolen sowie die dazugehörige Munition wurden als Beweismittel sichergestellt. Wegen Bedrohung mit einer Waffe erwartet die beiden Jugendlichen nun eine Anzeige.

Pressebericht Bundespolizei Rosenheim

Erstmeldung

Ein großes Polizeiaufgebot versetzte Bad Aibling am Montagnachmittag in Aufregung. Am Bahnhof war eine Vielzahl an Polizeifahrzeugen zu beobachten, der Zugverkehr musste zwischenzeitlich ruhen. Eine Sprecherin der Bundespolizei Rosenheim nannte auf Anfrage auch den Grund für den Einsatz.

Mann mit Waffe bedroht?

Ein Mann hatte sich bei der Polizei gemeldet und gab an, von zwei Personen mit einer Waffe bedroht worden zu sein. Daraufhin wurde der Zugverkehr umgehend eingestellt, um zu verhindern, dass sich die mutmaßlichen Täter sonderlich weit vom Tatort entfernen können. Zudem stand ein Zug im Bahnhof und blockierte somit das Gleis.

Polizei kann mutmaßliche Täter schnell ausmachen

Wie die Sprecherin weiter ausführte, traf ein Großaufgebot an Polizeibeamten der Bundespolizei Rosenheim, unterstützt von Kräften der bayerischen Landespolizei, binnen weniger Minuten am Bahnhof ein und konnte dort sowohl den möglichen Geschädigten, als auch die zwei mutmaßlichen Täter ausmachen.

Zugverkehr bereits wieder aufgenommen

Den ersten Ermittlungsergebnissen nach handelt es sich bei der Tatwaffe um eine Schreckschusspistole. Im weiteren Verlauf des Montags sollen die zwei Verdächtigen, die sind derzeit in Gewahrsam befinden, vernommen werden. Zudem will die Polizei möglichen Spuren, wie Überwachungsvideos sichten, um weitere Hinweise zu erlangen. Weitere Hintergründe sind derzeit nicht bekannt. Der Zugverkehr kam nur kurzzeitig zum Erliegen und konnte gegen 14.30 Uhr bereits wieder aufgenommen werden.

*dieser Artikel wird bei neuen Erkenntnissen aktualisiert*

nt

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