Diskussion um Neubau in Bad Aibling

CSU fordert Grundsatzbeschluss: Hallenbad nicht abhaken

Bad Aibling - „Die CSU hält weiterhin am Ziel fest, in Bad Aibling ein Hallenbad zu errichten“, stellt der Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion Bad Aibling und Bürgermeisterkandidat Stephan Schlier klar.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Für ihn und seine Fraktion sei das Thema keinesfalls abgehakt – auch wenn sich eine gemeinsame Baufinanzierung zusammen mit dem Landkreis und den Nachbargemeinden als nicht realisierbar erwiesen habe. „Bad Aibling hat mit dem Neubau der Grund- und Mittelschule St. Georg sowie der Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrhauses der FFW Bad Aibling wichtige Pflichtaufgaben in der Pipeline“, so Schlier.

Den Neubau des Hallenbades wolle man aber als Priorität der freiwilligen Pflichtaufgaben forcieren. „Es ist für unsere Kommune machbar, daran halten wir weiterhin fest!“ Der zeitliche Fahrplan richte sich aber nach den finanziellen Möglichkeiten der Stadt. „Zeitgleich geht leider nicht!“ 

Neubau der Grund- und Mittelschule haben Priorität

Wie dieser weitere Weg aussehen könnte, davon hat die CSU-Stadtratsfraktion bereits eine klare Vorstellung: Nachdem sich die Baukosten bereits recht genau beziffern lassen, soll in einem nächsten Schritt die genaue Fördersumme bei der Regierung von Oberbayern abgefragt werden. Diese hatte bereits den Bedarf für zehn Schuleinheiten festgestellt. Damit ließe sich die Finanzierungslücke für die Stadt Bad Aibling noch genauer beziffern.

Dem Stadtrat schlägt die CSU-Fraktion einen Grundsatzbeschluss vor, der einerseits ein klares Bekenntnis zum Bau des Hallenbades abgibt und der andererseits die Reihenfolge der Projekte regelt. Der Neubau der Grund- und Mittelschule St. Georg sowie die Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrhauses der FFW Bad Aibling haben als Pflichtaufgabe oberste Priorität. Sobald diese Maßnahmen realisiert sind soll der Hallenbad-Neubau angegangen werden – als erste unter den freiwilligen Aufgaben. 

Wille des Volkes

Dem großen Wunsch der Bevölkerung, der sich auch in den 4.645 Unterschriften der Online-Petition wiederspiegelt, wolle man so Rechnung tragen. Der Einsatz der CSU-Stadträtin und Fördervereinsvorsitzenden Elisabeth Geßner dürfe nicht umsonst gewesen sein. Der Betrieb des neuen Hallenbades soll über den Förderverein Sportbad sichergestellt werden.

Wichtig ist der CSU-Stadtratsfraktion eine gemeinsame Lösung im Stadtrat. „Lasst uns gemeinsam ein starkes Signal für Bad Aibling setzen!“ appelliert Stephan Schlier. Der CSU- Fraktionsvorsitzende hat die anderen Stadtratsfraktionen zu einem Gespräch eingeladen. Ziel sei die Formulierung des gemeinsamen Grundsatzbeschlusses!

Mitteilung CSU Bad Aibling

Quelle: mangfall24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance, dpa (Symbolbild)

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