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Erfolgreiche Chlorung

Nach Verunreinigung: Trinkwasser in Bad Aibling muss nicht mehr abgekocht werden

Bad Aibling - Wegen einer Verunreinigung mussten Bürger seit dem 12. August das Trinkwasser abkochen. Nun geben Stadtwerke Bad Aibling Entwarnung.

Seit Donnerstag, 13. August, wird dem Trinkwasserleitungsnetz der Stadtwerke Bad Aibling Chlor zugegeben. Zuvor war bei einer routinemäßigen Kontrolle an einem Hochbehälter eine Verunreinigung festgestellt worden. Dabei handelte es sich laut Stadtwerke Bad Aibling um einen E.-coli (Escherichia coli). Dieser sei ein Indikator, dass Oberflächenwasser in die unteren Schichten durchgedrungen ist.

Mittlerweile konnte der erforderliche Chlorgehalt an allen Messpunkten im Leitungsnetz erreicht werden, wie die Stadtwerke Bad Aibling mitteilen. Somit ist die desinfizierende Wirkung des Chlors sichergestellt: .„Daher kann in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Rosenheim ab dem 21. August die Abkochverfügung für das Trinkwasser in Bad Aibling aufgehoben werden.“

Hinweise für Verbraucher:

  • Grundsätzlich ist gechlortes Wasser, wie es ab heute Nachmittag angeboten wird, völlig unbedenklich
  • Die Chlorung ist ein amtlich zugelassenes Verfahren zur Desinfektion des Trinkwassers. Bei Konzentrationen von 0,1 bis 0,3 mg Chlor/Liter Wasser ist mit keinerlei negativen Auswirkungen auf die Gesundheit zu rechnen
  • Schwangere und Säuglinge können auf Mineralwasser umsteigen, um eine gesundheitliche Beeinträchtigung völlig auszuschließen
  • Kaffee und Tee kann mit gechlortem Wasser gekocht werden
  • Tiere können das gechlorte Wasser unbedenklich trinken.

In einer Mitteilung der Stadtwerke heißt es weiter: Über die Dauer der Chlorung entscheidet das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim. Die Stadtwerke Bad Aibling stehen in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt, um die Dauer der Chlorung auf das erforderliche Minimum zu beschränken.

Als Grund für die Verunreinigung vermutet das Wasserwerk den Starkregen von vor zwei Wochen. „Bei Hochwasser bzw. bei Starkregenereignissen besteht grundsätzlich die Gefahr, dass oberflächennahes Wasser in die grundwasserführenden Schichten eindringen und es daher zu Verunreinigungen kommen kann“.

mz/Stadtwerke Bad Aibling

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa