Sie verkaufen Luftreinigungsgeräte

Kleiner Hype um die Bad Aiblinger „Hyla-Brothers“

Aleksander (22) und Nikola (18) Djordjevic aus Bad Aibling vertreiben Luftreiniger und erleben deshalb einen kleinen medialen Hype
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Aleksandar (22) und Nikola (18) Djordjevic (v.l.) aus Bad Aibling vertreiben Luftreiniger und erleben deshalb einen kleinen medialen Hype

Bad Aibling - Gerade herrscht wegen eines Fernseh-Beitrags ein kleiner Hype um zwei Bad Aiblinger Brüder, die Luftreinigungsgeräte verkaufen.

Seit bekannt ist, dass das Coronavirus auch über die Raumluft weitergegeben werden kann, stehen mobile Luftreiniger hoch im Kurs. Für ein paar tausend Euro können sich Gastronomen und Veranstalter, aber auch Privatpersonen oder Schulen ein solches Gerät kaufen. Und wegen genau diesen Luftreinigern erleben zwei Brüder aus Bad Aibling gerade einen kleinen Hype.

Bad Aibliger erleben wegen Luftreinigungsgerät während Corona einen kleine Hype

Aleksandar (22) und Nikola (18) Djordjevic, die beide in der elterlichen Gebäudereinigungsfirma arbeiten, haben sich im März dieses Jahres auf Luftreinigungsgeräte spezialisiert, die sie seitdem vertreiben. Ein Beitrag in der Pro Sieben Sendung Taff, in dem sich die zwei jungen Männer als „die Hyla-Brothers“ vorstellen, bescherte den Beiden mediale Aufmerksamkeit.

„Wir sind schon auf der Straße erkannt worden“, erzählt Aleksander. „In der Stadt spricht man uns mit „Hyla-Brothers“ an und auch auf den Taff-Beitrag. Das ist schon ein seltsames Gefühl, aber wir haben uns gefreut.“ Freche Sprüche wie „Neben uns ist auch das Produkt sexy“ sind das Markenzeichen der Beiden. Sie identifizieren sich gerne mit dem „sexy“ Luftsauger und verdienen gut damit.

Während 1.000e Menschen wegen Corona ihre Jobs verloren haben hat die Firma Hyla aus Baden-Württemberg über 800 Mitarbeiter eingestellt. Darunter auch Aleksander und Nikola. Mit dem Luftreiniger, der vor Corona schützen soll, brummt momentan das Geschäft bei Hyla. Das Prinzip des Geräts: Partikel, an denen die Coronaviren haften, werden aus der Luft gefiltert. Es gibt zwar keine Garantie für eine spezielle Wirkung gegen Corona-Viren. Seit März hat das Unternehmen aber einen riesigen Corona-Push. Im März dieses Jahr bekam der Luftreiniger die Validierung, dass er nachweislich Aerosole aus der Luft filtern kann.

Das Gerät wird schon seit 1990 produziert und weiterentwickelt. Kostenpunkt liegt bei über 1.000 Euro. Die Nachfrage ist derzeit enorm. Das bestätigen auch Aleksander und Nikola. Sie sind als Berater im Direktvertrieb für den Raum Bad Aibling/Rosenheim zuständig.

Luftreiniger gegen Corona-Viren

Luftreiniger können gegen Corona helfen: Studien konnten eindeutig belegen, dass sich die Virenkonzentration im Raum durch Luftreiniger deutlich reduzieren lässt - unter bestimmten Bedingungen. Auch die Stadt Rosenheim hatte in der jüngsten Stadtratssitzung beschlossen einige der Klassenzimmern mit solchen Geräten auszustatten.

jb

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