Bayerns Heilbäder und Kurorte digital auf dem Vormarsch

Heilbäder: Digitales Bad Aibling ganz vorne

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Bei der Vorstellung der Bad Aiblinger App: ‚Von links nach rechts: BürgermeisterFelix Schwaller, Wirtschafts-Staatssekretär Franz Pschierer, der Vorsitzende des Bayerischen Heilbäder-Verbandes Klaus Holetschek, Stefan Huber vom Unternehmen Hubermedia und der Geschäftsführer der AIB Kur GmbH Thomas Jahn.

Bad Aibling - Mit einer Digitalisierungs-Offensive will die Mangfall-Stadt weiter Akzente setzen. Ein überarbeiteter Webauftritt und eine neue App sollen auch künftig Gästen den Weg weisen:

Die bayerischen Heilbäder und Kurorte wollen den Gesundheitstourismus mit neuen digitalen Angeboten ankurbeln. Der bayerische Heilbäder-Verband hat dazu mit Hilfe des Bayerischen Wirtschaftsministeriums eine Digitalisierungs-Offensive gestartet und neue Angebote zusammen mit der BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH entwickelt.

Mit einer neuen Homepage, einer verbesserten App und dem Ausbau des „Gesundheitsfinders“ wird es künftig mehr Service und Information für die Gäste geben. „Die Menschen entscheiden sich immer kurzfristiger für ihren Urlaub, und immer mehr Menschen wollen in ihrem Urlaub auch etwas für ihre Gesundheit tun“, sagte der Vorsitzende des Bayerischen Heilbäder-Verbandes Klaus Holetschek bei einem Pressegespräch in Bad Aibling. „Darauf haben wir reagiert, und die Zugriffszahlen geben uns Recht.“

Bayerns Tourismusstaatssekretär Franz Josef Pschierer: „Gesundheitstourismus entwickelt sich immer mehr zu einem Megatrend. Die Mehrzahl der gesundheitsinteressierten Gäste nutzt das Internet und digitale Quellen zur Information bei Gesundheitsfragen. Mit Hilfe digitaler und mobiler Technologien können sich unsere Kurorte und Heilbäder als moderne und innovative Kompetenzzentren für Gesundheit profilieren. Wir haben deshalb den Bayerischen Heilbäderverband und seine Mitglieder bereits 2010 im Rahmen eines Pilotprojektes auf dem Weg ins digitale Zeitalter unterstützt. Dass wir heute hier die mobile App von Bad Aibling vorstellen können, zeigt uns, dass unsere bayerischen Heilbäder und Kurorte gemeinsam mit ihrem Verband dieses Pilotprojekt erfolgreich und nachhaltig umgesetzt haben und sich mit zusätzlichen Innovationen immer weiter entwickeln

.“Besonders investiert hat der Verband in den „Gesundheitsfinder“ auf seiner Homepage www.gesundes-bayern.de. Mit einer Stichwort – und Wohnortsuche kann hier jeder den passenden Arzt, Therapeuten oder die richtige Klinik für seine Beschwerden finden. Mit fast 400.000 Seitenaufrufen wurde der Gesundheitsfinder im vergangenen Jahr zum zentralen Bestandsteil der Verbandshomepage. Mehr als 1.600 Anbieter aus dem Gesundheitswesen sind dort registriert. Stark angestiegen ist auch der Zugriff auf die Homepage insgesamt. 2014 gab es rund 340.000 Besucher mit 1,14 Millionen Seitenaufrufe. Im Vorjahr waren es rund 203.000 Besucher mit 660.000 Seitenaufrufen. „Auch unsere App wird immer beliebter, deshalb wird auch sie weiter verbessert“, so Holetschek weiter. So wurden die Gesundheitsdienstleister in die App eingebunden.

Ihre Kontaktdaten in der App sind für die Nutzer direkt per Telefon oder Mail nutzbar. Von der Verbesserung profitierten auch die Heilbäder oder Kurorte selbst. Sie können den Gesundheitsfinder in ihre eigene Homepage oder in ihre Apps einbinden. Die Website mit Gesundheitsfinder wird noch im Frühjahr als mobile Version für Tablet und Handy online gehen.

Neu im Angebot wird es den Blog „Gsunde Gschichten“ unter der Internetadresse www.gsunde-gschichten.de geben. Er dient als Plattform für Gesundheitsthemen und Gesundheitsspezialisten aus Bayern.

Auffallend in der Homepage-Statistik des Bayerischen Heilbäder-Verbandes: Unter den elf meistgenutzten Kurortporträts stehen mit Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain (3. Platz), Bad Wiessee/Tegernsee (2.Platz) und Bad Aibling (1. Platz) drei oberbayerische Kurorte an vorderster Stelle. Bad Aibling hat inzwischen seinen Internetauftritt und die App ausgebaut. Am Rathaus ist ein Terminal mit allen Informationen rund um die Uhr verfügbar. „Wir haben im vergangenen Jahr unsere Webseite im Responsive Design neu aufgesetzt“, so der Geschäftsführer der AIB Kur GmbH Thomas Jahn. „Der große Vorteil ist dabei, dass wir zu allen Adressen nicht nur die Informationen haben. Für alle Points of Interest, wie etwa Schulen, Kliniken, Kindergärten oder öffentliche Einrichtungen haben wird die Geo-Daten mit Routing-Möglichkeit. Dieser Service kommt nicht nur dem Gast, sondern auch dem Einheimischen zugute. Auch den Gesundheitsfinder haben wir in unsere App und auf der Homepage integriert.“

Klaus Holetschek und Thomas Jahn dankten Wirtschaftsstaatssekretär Franz Pschierer für die Unterstützung in der Digitalisierung. „Ohne die Förderung könnten wir die technisch aufwändige Entwicklung unserer digitalen Angebote nicht leisten“, betonte Holetschek. Die technische Umsetzung der App führte in Bad Aibling und anderen Heilbädern die Firma Hubermedia aus Lam durch. Weitere Informationen rund um die Digitalisierung zum Projekt in Bad Aibling und anderen bayerischen Heilbädern bietet sie im Internet unter www.touristische-grundversorgung.de.

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