Kommunalwahl 2020

Das ist der ÜWG Kandidat für die Bürgermeisterwahl in Bad Aibling

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links: Bad Aiblinger Stadtrat und frisch gebackener Bürgermeisterkandidat Rudi Gebhart (ÜWG) und der stellvertretende Landrat und Kreisvorsitzende der Parteifreien ÜWG Dieter Kannengiesser

Bad Aibling - Nun ist es auch bei der ÜWG fix, wer ins Rennen bei der Bürgermeisterwahl 2020 in Bad Aibling gehen wird.

Wichtigster Punkt der Tagesordnung bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung der Überparteilichen Wählergemeinschaft Bad Aibling e.V. war die Vorstellung und Wahl des Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im nächsten Jahr. 

Entsprechend groß war deshalb auch das Interesse der Mitglieder und vieler Gäste, die den Saal im Gasthaus Schoder komplett füllten. In seiner kurzen Begrüßung erwähnte der ÜWG Vorsitzende Rudi Gebhart die Bedeutung der Bürgermeisterwahl für die Kurstadt. 

Aus den Reihen der Aiblinger ÜWG Mitglieder bewarben sich drei Personen um die Kandidatur für das Bürgermeisteramt. Jeder Kandidat hatte dann Gelegenheit, sich bei den Vereinsmitgliedern und Gästen vorzustellen und dabei über seine bisherigen kommunalpolitischen Aktivitäten und Ambitionen für dieses Amt zu berichten. 

Ziel: konstruktive Arbeit

In alphabetischer Reihenfolge startete Rudi Gebhart mit seiner Vita, wobei er insbesondere über seine 18-jährige Mitarbeit als Stadtrat in den diversen Gremien und als dritter Bürgermeister kurz berichtete. Als Ziele hat er sich eine konstruktive Arbeit gesetzt, die sich an den Bedürfnissen und Belangen der Bürger orientiert. Ein Vorteil dabei ist, dass es keine parteipolitischen Vorgaben bei seinen Entscheidungen gibt. Ans Ziel kommt man nur, wenn man ein Ziel hat. Mein Ziel ist es, Bürgermeister und zugleich der erste ÜWG-Bürgermeister in Bad Aibling zu werden. 

Mit Kirsten Hieble-Fritz war die stellvertretende ÜWG Vorsitzende und seit 2017 dritte Bürgermeisterin als nächste Kandidatin an der Reihe. Sie erzielte bei der letzten Bürgermeister Wahl bereits das zweitbeste Ergebnis. Als Kommunalreferentin und Mitglied in zahlreichen Gremien hat sie sich in den vergangenen sechs Jahren umfangreiche Kenntnisse über die Struktur der Aiblinger Verwaltung angeeignet, wobei sie ausschließlich ortsbezogen im Interesse des Gemeinwohls agieren konnte.

Mit Alexander Mario Wolff stellte sich ein weiterer ÜWG Kandidat den Mitgliedern vor. Er kann zwar noch auf keine kommunalpolitischen Erfahrungen zurückgreifen, ist aber bereit, sich die notwendigen Kenntnisse auf Basis seiner bisherigen beruflichen Tätigkeiten schnell anzueignen

Themen, die Aibling bewegen

Im Anschluss an die Vorstellungsrunde stellten sich die drei Kandidaten jeweils den Fragen der Mitglieder zu den anstehenden kommunalpolitischen Themen. Dabei ging es vor allem um die hohe Verschuldung beim Neubau der St.-Georg-Schule, das geplante Hallenbad, bezahlbaren Wohnraum für unsere Bürger und die Nordumgehung

Das Abstimmungsergebnis

In der abschließenden, von Stefan Rossteuscher geleiteten Nominierungswahl, die natürlich geheim durchgeführt wurde, ergab sich dann folgendes Ergebnis: Mit 16 Stimmen entschieden sich die Mitglieder mit großer Mehrheit für Rudi Gebhart als Spitzenkandidat der ÜWG, der sich im Frühjahr um das Bürgermeisteramt bewerben wird. Kirsten Hieble-Fritz erhielt neun Stimmen und Alexander Wolff belegte mit vier Stimmen Platz drei. 

Von Dieter Kannengießer, dem Kreisvorsitzenden der parteifreien ÜWG im Landkreis Rosenheim und stellvertretendem Landrat kamen gleich die ersten Glückwünsche. Er wünschte Rudi Gebhart viel Erfolg in den nächsten Monaten bei der Vorbereitung zur Kommunalwahl am 15. März 2020.

Pressemitteilung ÜWG Bad Aibling

Quelle: mangfall24.de

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