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Richtfest gefeiert

Inklusives „Basislager“ - Erste Einblicke in die künftige Kletterhalle Bad Aibling

Den Namen des neuen Angebots in Bad Aibling, „Basislager“, bringen die Projektbeteiligten schon mal an.
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Den Namen des neuen Angebots in Bad Aibling, „Basislager“, bringen die Projektbeteiligten schon mal an.

Auch Menschen mit Beeinträchtigungen ein Erlebnis zu bieten – das ist eines der Ziele der künftigen Kletterhalle in Bad Aibling. Zum Richtfest gewährten die Beteiligten weitere Einblicke in ihre Pläne.

Bad Aibling – Mit der Kletterhalle „Basislager“ Bad Aibling wird eine Vision allmählich Wirklichkeit.

Nach knapp sieben Monaten Bauzeit feierte das Team um Natascha und Achim Haug sowie Katja Müller zusammen mit Architekt Stefan Pyttlik und Vertretern der ausführenden Baufirma und den beteiligten Handwerkern nach Abschluss der Rohbauarbeiten Richtfest.

Auf der Zielgeraden der Verwirklichung

Den Richtspruch mit Dank an die bislang am Rohbau beteiligten Handwerker und guten Wünschen für das Projekt an den Bauträger verkündete Anton Bammer vom gleichnamigen Handwerksbetrieb – nach gutem Brauch mit Wassertaufe der Bauherrn Natascha und Achim Haug und aufziehen des Firstbaumes aus Gmund am Tegernsee.

Für das Projektteam der DAV-Sektion „Stützpunkt Inntal – Klettern – Inklusion – Bergsport“ mit der Therapeutin und Vositzenden Natascha Haug, ihrem Mann Joachim als Geschäftsführer und Katja Müller befinde sich das Vorhaben mit dem Rohbau auf der Zielgeraden seiner Verwirklichung.

Von der Horitzontalen in die Vertikale

Wie Haug in ihren Dankesworten an Architekten, Planer und Handwerker ausdrückte, sei für sie „Richtfest“ gleichbedeutend mit dem Begriff „aufrichten“ als Weg aus der Horizontalen in die Vertikale Richtung. Aufrichten stelle dabei nicht das Du sondern das Wir am künftigen Ort der Begegnung und des gemeinsamen Erlebens in den Mittelpunkt.

Vor Ort nehmen Beteiligte am Bau den ersten Einblick in die Räume.

Der Weg von der Planung bis zum Aufziehen des Firstbaumes sei sehr steinig gewesen, wie die Vorsitzende erläuterte. Die Planungen begannen 2016. Bis zum Spatenstich galt es, einige Hürden, etwa durch Behörden und Zeitdruck, bis zur Verwirklichung des geförderten Projekts zu meistern.

Für den Antrieb, einen Ort zu schaffen, an dem ein inklusives Miteinander selbstverständlich ist und eine Gemeinschaft entsteht, in der sich jeder wohlfühlen darf und soll, sorgten die „Stützpunkt-Legenden“, die an die Umsetzung des mutigen Vorhabens glaubten. Unter ihnen befanden sich die Stadt Bad Aibling, deren ehemaliger Bürgermeister Felix Schwaller und der amtierende Rathauschef Stephan Schlier.

Gedankliche und gelebte Barrierefreiheit

Letztendlich ging es darum, echte räumliche, gedankliche und gelebte Barrierefreiheit mit einer Sportstätte zu schaffen, in der Gleichbehandlung und echte Chancengleichheit durch Klettern und Bouldern gelebt wird.

Als ursprüngliche Planungskosten wurden 4,8 Millionen Euro veranschlagt. Aktuell betrage sich die Bausumme 5,7 Millionen Euro, wie Geschäftsführer Achim Haug mit Verweis auf Probleme während der Pandemie und auf die momentane Preisentwicklung auf dem Bausektor betonte.

Gefördert aus mehren Quellen

Finanziell gefördert wird das Projekt „Basislager“ unter anderem durch den Bayerischen Landessportverband, die Bayerische Landesstiftung, Sternstunden des Bayerischen Rundfunks, die Allianz Kinderstiftung und dem EU-Fördertopf Leader. Wertvolle und unverzichtbare Unterstützung leisten einige regionale Unternehmen, denen ein besonderer Dank vonseiten der Bauträgerschaft gilt.

Attraktion nach Ausbau des Basislagers dürfte nach Angaben von Mark Hoffmann, Jugendbetreuer im Stützpunkt Inntal, die 1750 Quadratmeter umfassende Kletterfläche in der 17,5 Meter hohen Haupthalle werden. 74 Sicherungslinien vom dritten bis zehnen Schwierigkeitsgrad versprechen reichlich Kletterspaß. Im Trainingsbereich wird eine Boulderfläche von 450 Quadratmeter geschaffen.

Nach derzeitigem Stand ist die Eröffnung für Ende Oktober oder um Allerheiligen in diesem Jahr geplant.

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