Staatspreis für 86 Einser-Schüler

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Insgesamt wurden 86 Schülerinnen und Schüler mit dem Staatspreis ausgezeichnet.

Bad Aibling - 86 Schülerinnen und Schüler schlossen die Berufsschule mit einem Notendurchschnitt ab, der für viele unerreichbar scheint. Als Anerkennung gab es jetzt den Staatspreis.

An 86 Schülerinnen und Schüler der Berufsschulen Bad Aibling, Rosenheim I, Rosenheim II und Wasserburg ist am Freitag, 28. März, der Staatspreis verliehen worden. Anton Seitz, der Schulleiter der Bad Aiblinger Berufsschule, zitierte Albert Einstein mit den Worten: Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sie werden durch Arbeit und eigene Leistung geformt. Landrat Josef Neiderhell freute sich, weil die Zahl der Staatspreisträger von Jahr zu Jahr ansteigt.

Ich behaupte, sagte der Landrat, junge Menschen von heute sind sehr strebsam und sie arbeiten, um ihr Ziel zu erreichen. Neiderhell zeigte sich überzeugt, dass die meisten weitermachen werden, sich fortbilden oder den Meister anstreben. In diesem Zusammenhang erneuerte er seine Forderung, nicht nur Studiengebühren zu erlassen, sondern auch finanzielle Erleichterungen für die Meisterschule zu schaffen. Der Landrat lobte auch das Umfeld der Staatspreisträgerinnen und Staatspreisträger, die guten Lehrerinnen und Lehrer sowie die hervorragenden Ausbilderinnen und Ausbilder.

Schulleiter Seitz, der stellvertretend für die übrigen Berufsschulleiter die Festansprache hielt, machte sich Gedanken über die Bedeutung von Bildung. Auswendig lernen ist es nicht, so Seitz. Vielmehr geht es nach seinen Worten darum, lebendiges, anwendbares Wissen zu vermitteln. Es soll helfen, die eigene Identität zu finden und Persönlichkeit auszubilden. Junge Menschen werden Persönlichkeiten, wenn sie in der Lage sind, Problemstellungen zu lösen, soziale Kompetenzen wie Respekt vor anderen Meinungen oder Interesse an anderen Kulturen haben und Werte leben. Als Lohn für die geleistete Arbeit eröffnen sich viele Perspektiven, sagte Seitz, sie können sehen, Lernen lohnt sich. Auch der Schulleiter gratulierte Eltern, Lehrern und Ausbildern. Er bedankte sich aber auch beim Landkreis, der als Sachaufwandsträger für die Schulen immense Anstrengungen unternehme. Die Staatspreisträger sind die positive Saat dieser Investitionen, so Seitz.

Die Staatspreisträgerinnen und Staatspreisträger schlossen ihre Ausbildung mit einem Notenschnitt zwischen 1,0 und 1,5 ab. Sie erhielten eine Urkunde sowie eine von der Regierung von Oberbayern und dem Landkreis Rosenheim zur Verfügung gestellte finanzielle Anerkennung.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

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