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Stadtrat will mehr mitreden - das sagt der Ortschef

Nach hitziger Diskussion - Wie geht’s weiter mit der kritisierten Stadt-Homepage in Bad Aibling?

Die neue Aufmachung der städtischen Homepage sorgt bei einigen Aiblinger Stadträten für Verwunderung.
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Die neue Aufmachung der städtischen Homepage sorgt bei einigen Aiblinger Stadträten für Verwunderung.

Seit Monaten erscheint die Internetseite der Stadt Bad Aibling in neuem Gewand. Doch die neue Aufmachung sorgt für reichlich Gesprächsstoff. Nun berieten einige Stadträte erneut über die Homepage und darüber, wie es nun weitergeht.

Bad Aibling – Wer im Internet „bad-aibling.de“ eingibt, der findet die Homepage seit mehreren Wochen in neuem Gewand vor. Neues Design, neue Struktur, neue Funktionen. Doch die neue Aufmachung sorgte von Beginn an für Gesprächsstoff und wurde nun im Rathaus erneut besprochen – dieses Mal aber ruhig und sachlich. Denn bereits im März diskutierten mehrere Stadträte hitzig über die neu aufbereitete Internetseite.

Vorwurf: Seite ist unübersichtlich

Der Vorwurf: Die Seite sei unübersichtlich und der Online-Auftritt präsentiere überwiegend die Kur- und Touristinformation, weniger die städtische Verwaltung. Um tatsächlich Informationen aus dem Rathaus zu finden, müsse man auf das „kleine Häuschen“ klicken, was Internetnutzer nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennen könnten, bemängelte damals etwa Grünen-Stadträtin Katharina Dietel.

Auch Erwin Kühnel (CSU) übte harsche Kritik an der Online-Präsenz Bad Aiblings. Bürger, die auf der Seite unterwegs sind, bekämen als erstes Infos, wie man Urlaub machen kann. Dabei müsste selbstverständlich erst der städtische Teil, dann der touristische in Erscheinung treten. Daraufhin hatte Bürgermeister Stephan Schlier erklärt, dass es sich beim aktuellen Internetauftritt nicht um einen End-, sondern viel mehr um einen Zwischenstand handele. Anders als der touristische sei der städtische Teil, weil deutlich komplexer, noch in Arbeit.

Hamburger IT-Dienstleister betreibt Bad Aiblings Homepage

In der jüngsten Sitzung des Hauptverwaltungsausschusses kündigte Schlier nun an, dass zeitnah – voraussichtlich in der Stadtratsitzung am 28. April – der Geschäftsführer des Hamburger IT-Dienstleisters „Neusta consulting GmbH“ nach Bad Aibling komme, um über die Arbeit zu berichten und um offene Fragen zu klären. Der Bad Aiblinger Internetauftritt wird durch das Unternehmen erstellt. Alleine die Tatsache, dass das Unternehmen in Hamburg und nicht vor Ort sitzt, stieß ursprünglich auf Unverständnis bei einigen Stadträten.

Bürgermeister Stephan Schlier.

Richard Lechner (SPD) wollte nun wissen, „wer bei dem Projekt federführend“ agiere. Laut Schlier trage die Verwaltung die Verantwortung für den städtischen Teil der Homepage, die AibKur für den touristischen Teil. Es gebe für alle Fachbereiche IT-Beauftragte der Stadt. „Selbstverständlich pflegen wir die Seite komplett selbstständig“, so der Rathauschef.

Lechner wollte zudem wissen, wieso man Stadträte, die ohnehin „etwas davon verstehen“, nicht mehr mit einbeziehe. Bürgermeister Schlier bot daraufhin an, dass man sich jederzeit mit der IT-Abteilung austauschen könne. Auch Martina Thalmayr (Grüne) merkte an, dass es wichtig sei, als Stadtrat in den IT-Prozess miteingebunden zu werden.

Teil der Anregungen bereits umgesetzt

„Einen Teil dessen, was Sie kritisiert hatten, haben wir auch schon geändert“, betonte Schlier und bezog sich auf die diskussionsreiche März-Sitzung. Damals wurde beispielsweise bemängelt, dass gleich am Anfang der Website Kurdirektor Thomas Jahn mit einem Grußwort zu sehen sei. Ein aktueller Aufruf der Internetseite zeigt nun, dass dies nicht mehr der Fall ist.

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