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"Wider das Vergessen" - Erinnerung an Holocaust-Zeitzeugen

Bad Aibling ruft Max-Mannheimer-Kulturtage ins Leben

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Bad Aibling - Kulturschaffende der Stadt haben zu Ehren des Holocaust-Überlebenden Max Mannheimer die Max-Mannheimer-Kulturtage gegründet. Es wird

Er hat sein ganzes Leben die Botschaft der Humanität, Toleranz und des Humors verbreitet und dennoch nicht an alle herantragen können. Die Rede ist von dem Holocaust-Überlebenden Max Mannheimer

Kunstverein, VHS und Stadtbücherei Bad Aibling haben sich deshalb vorgenommen, die Erinnerung an den Zeitzeugen Mannheimer zu bewahren und sein Werk fortzusetzen. Sie gründeten als Gemeinschaftsprojekt die "Max-Mannheimer-Kulturtage". Sie finden nun zum ersten Mal statt und sollen dann im jährlichen Rhythmus fortgesetzt werden.

Im Rahmen der ersten Max-Mannheimer-Kulturtage wird eine Ausstellung mit Bildern gezeigt, die der Holocaust-Überlebende unter dem Künstlernamen „ben jakov“ gemalt hat. Mannheimer entdeckte 1954 die Malerei für sich. 

Vom 27. Januar bis zum 11. Februar kann man in der Ausstellung „Wider das Vergessen“ Bilder von Max Mannheimer in der Galerie im alten Feuerwehrgerätehaus betrachten. Eröffnung der Kulturtage ist am 26. Januar in der Galerie des alten Feuerwehrhauses. Für die Einführung in die  Ausstellung konnte der Kunstverein die Kunsttherapeutin Christine Stettner gewinnen, ebenso wie Schauspieler und Regisseur Michael Stacheder. Er liest aus Texten von Max Mannheimer. Für musikalische Unterhaltung sorgen die „LifveChords“.

Die Aiblinger CSU-Stadträtin und Kulturreferentin Elisabeth Geßner übernimmt die Begrüßung zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, die am Mittwoch, den 31. Januar, um 19.30 Uhr im Haus der Volkshochschule stattfindet. Zu Gast sind Mannheimers Tochter, Eva Faessler, und Eva Hoegner, Mitarbeiterin der Weiße Rose Stiftung. Am Mittwoch, den 7. Februar, liest Michael Stacheder noch einmal aus Texten des Zeitzeugen, diesmal aus seinem "Späten Tagebuch".

Die Stadt Bad Aibling hat bereits eine Straße nach dem am 23. September 2016 Verstorbenen benannt.

Max Mannheimer wurde im Jahr 1943 als deutsch-jüdischer Kaufmanns-Sohn in das damalige Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, zusammen mit seiner Familie, deportiert. Nach dem Weitertransport in die Lager in Warschau und Dachau, überlebte Mannheimer nach der Befreiung durch die Amerikaner in Tutzing den Holocaust. Bis zu seinem Tod im Jahr 2016 lebte der Kaufmann, Maler und Autor in München.

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