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Wirtin Tanja Millauer möchte gute Laune verbreiten

„Jerusalema-Challenge“ auf der Tregler Alm: „Der erneute Lockdown war der Auslöser für das Video“

Tanja und Markus Millauer sind die Wirtsleute der Tregler Alm bei Bad Feilnbach. Mit dem Video zur „Jerusalema-Challenge“ wollen sie gute Laune in dieser tristen Zeit vertreiben.
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Tanja und Markus Millauer sind die Wirtsleute der Tregler Alm bei Bad Feilnbach. Mit dem Video zur „Jerusalema-Challenge“ wollen sie gute Laune in dieser tristen Zeit vertreiben.

Bad Feilnbach - Eine Melodie aus Afrika erobert die Welt und zaubert in Zeiten von Corona ein Lächeln ins Gesicht: Überall wird derzeit zu dem Lied „Jerusalema“ getanzt, auch auf der Tregler Alm in Bad Feilnbach. Welche Botschaft hinter dem Video des Restaurants steckt:

Das Lied „Jerusalema“ von DJ Master KG geht derzeit um die Welt - genauso wie der zugehörige Tanz. Ob Ärzte und Krankenschwestern, Fußballmannschaften oder Mönche vorm Vatikan - weltweit tanzen Menschen zu der Melodie, die gerade in trüben Corona-Zeiten ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Video: „Jerusalema-Challenge“ auf der Tregler Alm oberhalb von Bad Feilnbach

Der Choreographie des Songs kommt zugute, dass sie auch mit ausreichender Corona-Distanz zu anderen getanzt werden kann. Die Videos dazu werden dann oft ins Internet gestellt und mit dem Hashtag #jerusalemachallenge versehen. Auch die Mitarbeiter der Tregler Alm in Bad Feilnbach haben bei der Tanz-Challenge mitgemacht.

„Heute wollen wir Euch den Tag versüßen und ein wenig aus dem Alltag holen. Dieses Video ist eine kleine Botschaft und steht für alle, die jetzt schließen mussten. (...) Egal ob tanzen, Konzert, Kino, Essen gehen, Amateursport und vieles mehr - all das ist mit Abstand möglich und alle haben ein funktionierendes Konzept“, heißt es zu dem Video der „Jerusalema-Challenge“ der Tregler Alm auf Facebook.

Die „Jerusalema-Challenge“ der Tregler Alm im Video:

Auf die Idee, bei der Tanz-Challenge mitzumachen, kam Inhaberin Tanja Millauer. „Ich habe ein Video mit der Challenge gesehen und spontan an eine befreundete Tanzschule geschickt. Christoph Möller von der Tanzschule Wolfgang Steuer in München zeigte sich sofort begeistert und dann haben wir einen Termin festgelegt und ein Team zusammengestellt. Die schönen Drohnenaufnahmen machte dann Michael J. Müller von SamPlay Video- und Mediengestaltung, der das Video anschließend auch geschnitten hat“, berichtet sie gegenüber mangfall24.de.

Tanja Millauer: „Wollen mit dem Video zur Tanz-Challenge gute Laune verbreiten“

Der Dreh zur „Jerusalema-Challenge“ auf der Tregler Alm dauerte rund zwei Stunden.

Neben den Wirtsleuten, Markus und Tanja Millauer, wirkten in dem Video auch einige Servicekräfte der Tregler Alm sowie Tanzlehrer-/innen und eine gute Freundin der Inhaber mit. Der Dreh samt Einstudieren der Tanzschritte dauerte nur rund zwei Stunden. „Wir wollen mit dem Video gute Laune verbreiten und gerade in dieser tristen Zeit zeigen, wir halten zam - und die Welt tanzt weiter“, so Tanja Millauer.

Mittlerweile wurde der Clip zur „Jerusalema-Challenge“ der Tregler Alm fast 50.000 Mal geklickt. Die Inhaber des Restaurants erhielten bislang auch nur positive Rückmeldungen dazu: „Alle sind begeistert und wir haben es tatsächlich geschafft, gute Laune zu verbreiten“, freut sich die Wirtin.

Wirtin der Tregler Alm: Unverständnis über den erneuten Lockdown

Markus und Tanja Millauer, die Wirtsleute der Tregler Alm oberhalb von Bad Feilnbach.

Durch den erneuten Lockdown musste auch die Tregler Alm ihre Pforten schließen. „Der ‚Lockdown light‘ war eigentlich der Auslöser für dieses Video. Die Stimmung war am Boden, da wir diese Entscheidung nicht verstehen können. Wir haben alle Anforderungen umgesetzt, damit sich die Gäste bei uns wohlfühlen. Laut dem RKI sind es nicht die Hotels und Gastwirtschaften, welche die Treiber der Pandemie sind, sondern im privaten Bereich werden die AHA-Regeln nicht überwacht und mit Sicherheit auch nicht so eingehalten“, so Tanja Millauer im Gespräch mit mangfall24.de.

Neben Restaurants hätten auch Tanzschulen, Kinos, Theater und auch Fitnessstudios ein funktionierendes Hygienekonzept, für das viel Geld in die Hand genommen wurde. Trotz allem mussten praktisch alle Freizeiteinrichtungen schließen. „Man fühlt sich wie ein Schuljunge, der frech war und eine gscheide Watschn bekommen hat. Die Gesundheit geht natürlich vor - das verstehen wir - wenn wir allerdings Bilder von überfüllten U-Bahnen und Bussen sehen, in denen zwar eine Maske getragen, aber nicht auf den Abstand geachtet und natürlich auch kein Fahrgast registriert wird, fehlt schon das Verständnis. Wir wünschen aber allen, die von der erneuten Schließung betroffen sind, viel Kraft und dass wir alle hoffentlich bald wieder für Euch da sein können“, betont die Wirtin der Tregler Alm abschließend.

Die Tregler Alm bietet derzeit Getränke und Essen zum Mitnehmen an. Bei schönem Wetter gibt es das „Fensterln“ jeweils von Freitag bis Sonntag von 11 bis 15.30 Uhr. Zusätzlich findet es am Buß- und Bettag (18. November) bei guten Wetterverhältnissen statt.

Musikvideo zu „Jerusalema“ wurde über 230 Millionen Mal geklickt

Über 230 Millionen Mal wurde das Musikvideo zu „Jerusalema“ auf YouTube bereits geklickt. DJ Master KG, mit bürgerlichem Namen Kgaogelo Moagi, aus Südafrika hat den Song Ende 2019 auf YouTube online gestellt. Seitdem geht das Lied und auch der zugehörige Tanz um die Welt.

„Ich werde richtig emotional wenn ich sehe, wie Menschen in der Schweiz oder in Deutschland und anderen Teilen der Welt dazu tanzen. Es bedeutet mir sehr viel“, betonte DJ Master KJ gegenüber der Deutschen Presseagentur.

jg

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