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Die Wahlergebnisse in Feldkirchen-Westerham und Bad Feilnbach

Lokalmatador Pankraz Schaberl bringt der SPD in seiner Heimatgemeinde Punkte

Auch im Trauungszimmer im Rathaus der Gemeinde Feldkirchen-Westerham war ein Wahllokal eingerichtet. Kurz nach 18 Uhr wurde die Wahlurne geleert und mit dem Auszählen der Stimmen begonnen.
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Auch im Trauungszimmer im Rathaus der Gemeinde Feldkirchen-Westerham war ein Wahllokal eingerichtet. Kurz nach 18 Uhr wurde die Wahlurne geleert und mit dem Auszählen der Stimmen begonnen.

18.534 Wähler aus dem Landkreis Rosenheim gaben Pankraz Schaberl, dem Direktkandidaten der SPD, ihre Stimme. 1192 von ihnen kamen aus seiner Heimatgemeinde Feldkirchen-Westerham. Hier vereinte er 17,5 Prozent der Stimmen auf sich und sorgte damit im Vergleich zur letzten Bundestagswahl für einen Zuwachs von 5,9 Prozent.

Feldkirchen-Westerham/Bad Feilnbach – Sein bestes Einzelergebnis erreichte Schaberl im Wahllokal „Westerham 4“ mit 22,4 Prozent. Verbessert hat die SPD auch ihr Ergebnis bei den Zweitstimmen von 10,7 auf 14,2 Prozent. Das entspricht einem Plus von 3,5 Prozent.

Pankraz Schaberl (SPD) - Wahlkreis 222 - Rosenheim - mit Gemeinderat Heinz Oesterle (links im Bild).

Stärkste Kraft ist stark geschwächt

Zwar ist die CSU weiterhin stärkste Kraft in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham, musste aber starke Einbußen hinnehmen. Von einst 47,7 Prozent der Stimmen erhielt Direktkandidatin Daniela Ludwig diesmal nur noch 36 Prozent. Das entspricht einem Minus von 11,7 Prozent. Bei den Zweitstimmen büßte die CSU neun Prozent ein und rutschte von 41,5 auf 32,5 Prozent. Ihr bestes Einzelergebnis erzielte die CSU mit 40,3 Prozent im Wahllokal „Vagen 5“.

Während die SPD bei den Erststimmen der Wahlgewinner in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham ist, sind es die Freien Wähler bei den Zweitstimmen. Sie erreichten mit einem Ergebnis von 7,9 Prozent in diesem Jahr 5,5 Prozent mehr als noch 2017. Der Direktkandidat zog 5,6 Prozent der Stimmen auf sich, was einem Zuwachs von 2,9 Prozent entspricht. Ihre besten Einzelergebnisse erzielten die Freien Wähler bei der Briefwahl.

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Im Aufwind sind auch die Grünen. Sie erzielten 13,3 Prozent der Erststimmen. Das sind 4,1 Prozent mehr als vor vier Jahren. Bei den Zweitstimmen kamen sie auf 14,4 Prozent und damit ein Plus von 4,7 Prozent. Beste Einzelergebnisse wurde in „Westerham 3“ mit 16,6 Prozent und im „Briefwahlbezirk 15“ mit 22,7 Prozent erzielt.

Geringfügig verbessert hat die FDP ihr Wahlergebnis. Sie kam mit dem Direktkandidaten auf 9,0 Prozent (plus 0,5) und bei den Zweitstimmen auf 12,9 Prozent (plus 0,4). Beste Einzelergebnisse waren 14,6 Prozent im Urnenwahllokal „Feldkirchen 2“ und 15,2 Prozent im Briefwahllokal 14.

AfD holt in Feldolling die meisten Stimmen

Verluste verbuchte die AfD nicht nur bei den Erststimmen mit 7,6 Prozent (minus 4,4 Prozent), sondern auch bei den Zweitstimmen mit 8,3 Prozent (minus 4,6 Prozent). Ganz anders sah das Ergebnis im Wahllokal in Feldolling aus. Hier erreichte Direktkandidat Andreas Kohlberger 17,2 Prozent der Stimmen und die Partei 15,5 Prozent.

Die Wahlbeteiligung in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham war mit 84,8 Prozent um 2,8 Prozent schlechter als noch vor vier Jahren. „Die Wahl lief reibungslos ab“, informiert Wahlleiterin Karoline Peidli. „Das größte Wahllokal mit 710 Wählern war Punkt 21.22 Uhr fertig.“

Eine herbe Schlappe musste die CSU auch in der Gemeinde Bad Feilnbach einstecken. Von einst 53,1 Prozent Direktstimmen blieben in diesem Jahr noch 38,6 übrig, das sind 14,5 Prozent weniger. Bei den Zweitstimmen verlor die Partei 14,7 Prozent. Das Ergebnis lag bei 31,4 Prozent, vor vier Jahren waren es noch 46,1 Prozent.

Neben der CSU fuhr lediglich die AfD Verluste ein: 3,7 Prozent bei den Erststimmen, die von 13,7 Prozent in 2017 auf 10 Prozent sanken. Das Minus bei den Zweitstimmen liegt bei 4,3 Prozent. Erreicht wurden 10,7 Prozent statt 15 Prozent im Jahr 2017.

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Über die größten Zuwächse freuen sich die Freien Wähler, die bei den Zweitstimmen 12,8 Prozent mehr als bei der letzten Bundestagswahl erreichten. Damals kam die Partei auf 2,8 Prozent, diesmal mit den Stimmen von 803 Wählern auf 15,6 Prozent. Der Anteil an den Erststimmen entwickelte sich von 3,6 auf 10,5 Prozent, was 539 Stimmen und einem Plus von 6,9 Prozent entspricht.

Die FDP verbesserte ihr Ergebnis mit 9,3 Prozent der Erststimmen um 2,7 Prozent und mit 9,7 Prozent der Zweitstimmen um 2,2 Prozent.

Die SPD verzeichnet den geringsten Zuwachs in der Gemeinde Bad Feilnbach. Direktkandidat Pankraz Schaberl bekam hier 456 Stimmen, das entspricht 8,9 Prozent und einem Plus von 0,3 Prozent. Die Partei wählten 568 Bad Feilnbacher, das sind 11,0 Prozent und einem Plus von 1,5 Prozent.

Bestes CSU-Ergebnis in Litzldorf

Beste Zweitstimmen-Einzelergebnisse erzielte die CSU in Litzldorf (37,6 Prozent), die AfD in Dettendorf-Kematen (20,9 Prozent), die Freien Wähler im Briefwahllokal 16 (31,3 Prozent), die FDP in Au (13 Prozent). Im Bad Feilnbacher Stimmbezirk 3 kamen die SPD (15,7 Prozent) und die Grünen (12,0 Prozent) auf ihre besten Ergebnisse.

Die Wahlbeteiligung in der Gemeinde Bad Feilnbach lag bei 83,2 Prozent und war schlechter als 2017 (86,9 Prozent). 51,6 Prozent (3221) der insgesamt 6237 Wähler nutzten die Briefwahl. Gegen 21.15 Uhr waren nach Informationen von Wahlleiterin Regina Vogt die Stimmen ausgezählt.

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