Pressemeldung Interreg Österreich - Bayern

Weiterbetrieb der erfolgreichen Buslinie Schliersee-Kufstein-Schliersee angestrebt

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Fischbachau - Der grenzüberschreitende Ausflugsbus von Schliersee nach Kufstein und zurück beendet am 29. September 2019 seine Probephase.

Seit dem 8 Juni 2019 verbinden die Busse der RVO und des Busunternehmens Ledermair zwei Mal täglich die Gemeinden Schliersee, Fischbachau, Bayrischzell, Thiersee und Kufstein in Tirol. Die Bustour wurde gut angenommen, die Zahlen stimmen, weshalb über eine Weiterführung und Optimierung des Busbetriebes neu verhandelt wird.

Am 12. September 2019 waren sich die Projektbeteiligten einig, dass die Buslinie von den Gästen und Einheimischen gut angenommen wurde. Den Zahlen nach zu urteilen, die die beiden Busunternehmen RVO und Ledermair offenlegten, haben im Schnitt 13 Personen pro Tag die Linie genutzt. Im Vergleich zur ebenfalls grenzüberschreitenden Linie zwischen Kreuth und Achenkirch, sind die Fahrgästezahlen doppelt so hoch. Ein Erfolg, der in sehr kurzer Zeit erzielt wurde. 

Die in der Zeit vom 8. Juni bis 10. September 2019 (der Stichtag der Abrechnung) beförderten 1.091 Personen waren zu 65 Prozent Gästekartenbesitzer, der Rest Einheimische und Tagesgäste. 

Wird der Probebetrieb verlängert?

„Eine sehr gute Resonanz und eine gute Grundlage zur Weiterführung des Busbetriebes - auch im Winter“, eröffnete Josef Lechner, 1. Bürgermeister von Fischbachau, die Diskussionsrunde für alle Pro- und Contra- Argumente. Diskussionspunkte der Runde waren: Vermeidung von Problemen, die durch den Transport von Fahrrädern und Skiiern entstehen könnten, die Fahrplanangleichung mit der Wendelsteinringlinie und ein Abfahrtszeitenpuffer und die Integration weiterer Projektpartner, wie Skiliftbetreiber und auch das Land Tirol. So könnten die monatlichen Kosten von 8.000 Euro auf möglichst vielen Schultern verteilt werden. 

Eine Verlängerung des Probebetriebes hängt aber von einer von der RVO zu beantragenden und noch von der Regierung von Oberbayern zu erteilenden Genehmigung ab. Das Genehmigungsverfahren wird von der Regierung von Oberbayern auf dem offiziellen Weg in die Wege geleitet. Bis die RVO das Genehmigungspapier in den Händen hält, kann das jedoch mindestens bis Ende Oktober dauern. Nach der Erteilung der Genehmigung wird noch die Zustimmung der politischen Gremien eingeholt. Der Betrieb der Buslinie wird wegen dieser Vorgabe in der Zeit vom 30. September bis 30. November 2019 auf jeden Fall ruhen

Wie es danach weitergeht, entscheiden die politischen Gremien der Gemeinden Thiersee, Bayrischzell, Fischbachau und Schliersee, mit dem Tourismusverband Kufsteinerland und Euregio Inntal und das Landratsamt Miesbach (ÖPNV). Das Ergebnis der bisherigen Besprechungen lässt hoffen, dass ein Weiterbetrieb auf jeden Fall umgesetzt wird.

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Quelle: mangfall24.de

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