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Gemeinderat tagt in Turnhalle

Mit Spannung erwartet: Die neuen Rathauspläne für Bad Feilnbach sind da

Das Ergebnis der Überarbeitung dieses Entwurfs für das neue Rathaus von Bad Feilnbach wird am Donnerstag, 28. Juli, in einer eigenen Gemeinderatssitzung in der Schulturnhalle präsentiert. VISUALISIERUNG BOGEVISCHS BÜRO
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Das Ergebnis der Überarbeitung dieses Entwurfs für das neue Rathaus von Bad Feilnbach wird am Donnerstag, 28. Juli, in einer eigenen Gemeinderatssitzung in der Schulturnhalle präsentiert.

Kommt man diesmal dem Wunschziel für das neue Rathaus von Bad Feilnbach endlich näher? Gelingt vielleicht ein großer Wurf? Die Antwort soll es am Donnerstag, 28. Juli, um 19 Uhr in der Schulturnhalle geben. In großem Rahmen werden dort die überarbeiteten Pläne vorgestellt.

Bad Feilnbach – Wie soll das neue Rathaus von Bad Feilnbach aussehen? Diese Frage beschäftigt nicht nur den Gemeinderat als Entscheidungsträger sowie die „Rathausmannschaft“, sondern auch die Bürger. Schließlich geht es hierbei um die Weichenstellung für den letzten Baustein zur „neuen Ortsmitte“ von Bad Feilnbach.

Deswegen wird die öffentliche Gemeinderatssitzung am kommenden Donnerstag, 28. Juli, 19 Uhr, auch in der Turnhalle der Leo-von-Welden-Schule und nicht im Sitzungssaal stattfinden, um allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich aus erster Hand über den aktuellsten Planungsstand und die vertiefte Kostenschätzung zu informieren.

Hoffnung auf das „Gelbe vom Ei“

Die bisherige Historie um den Bau war von vielen Diskussionen geprägt. Das „Gelbe vom Ei“ war für die Kommunalpolitiker unter den 18 eingereichten Entwürfen im Zuge des Architektenwettbewerbs im Juni 2020 noch nicht so richtig dabei. Deshalb wurde auch kein erster, sondern drei zweite Plätze vergeben mit der Maßgabe, nachzujustieren.

Die Vorstellung dieser Ergebnisse im Januar 2021 sei „auch nicht so das gewesen, was wir uns vorgestellt hatten“, erläutert Bürgermeister Anton Wallner auf Nachfrage. Den Zuschlag erhielt letztlich „bogevischs büro“ aus München aufgrund der „Klarheit, Grundriss und Optik“, so Wallner.

Holzdach mit Fotovoltaikanlage?

Das Gebäude soll nun in Holzbauweise errichtet werden. Umstritten im Rat war unter anderem allerdings das Holzdach – wegen Bedenken über dessen Beständigkeit. Zudem soll das Dach mit einer Fotovoltaik-Anlage bestückt werden, die sich auch optisch bestmöglich anpasst. Auch hier seien dem Büro noch einmal Aufgaben zur Überarbeitung mitgegeben worden.

Wie diese im Einzelnen aussehen wird, wird mit Spannung erwartet. Das Ergebnis soll am Donnerstag im Rahmen der Sitzung vorgestellt werden.

Bauherrenteam schwer aktiv

Unter anderem hatte sich der Gemeinderat zur Bildung eines Bauherrenteams entschlossen, das Entscheidungen zeitnah treffen kann, damit bei Einzelfragen nicht jedes mal im Gemeinderat eine Beratung geführt und ein Beschluss eingeholt werden muss.

Dem Gremium gehören an: der Bürgermeister und sein Stellvertreter, Peter Feldschmidt und Helge Dethof von Verwaltung, Projektsteuerer Albert Dembinski sowie die Gemeinderäte Christian Bergener und Marinus Moser (beide ÜW), Stephan Oberprieler (Grüne) und Georg Stadler (CSU). Im Einzelfall kann auf Wunsch aus dem Team aber eine Entscheidung durch den gesamten Gemeinderat herbeigeführt werden.

Als die Gemeinde noch 1800 Einwohner hatte

Das bestehende Bad Feilnbacher Rathaus ist laut Bürgermeister Anton Wallner 1972/ 73 in Betrieb gegangen – „eine Zeit, in der die Gemeinde circa 1800 Einwohner hatte“. Mittlerweile platzen die Räumlichkeiten ihm zufolge mittlerweile aus allen Nähten: „Wir wissen nicht mehr, wo wir die Leute hinsetzen sollen.“ Rund 40 der insgesamt 120 Mitarbeiter der Gemeinde sind aktuell dort beschäftigt. Mit ihnen habe man bezüglich der Arbeitsplätze im neuen Rathaus intensive Gespräche geführt, sie hätten sich dabei sehr stark eingebracht.

Das „alte Rathaus“ soll künftig als „Haus des Gastes“ belassen werden und wäre dann Anlaufpunkt für Gäste, Vhs und Vereine.

Offen wie ein Bürgerhaus

Auch in dem neuen Gebäude – als „Bürgerhaus“ konzipiert – soll das Erdgeschoss für die Öffentlichkeit nutzbar sein. Dort sollen unter anderem das Standes- und Einwohnermeldeamt sowie der Sitzungssaal untergebracht werden. Zur Kufsteiner Straße hin sind große Glasfronten vorgesehen, denn man wolle größtmögliche Transparenz schaffen, betont Wallner. Der Saal soll außerhalb der Belegung durch Sitzungen für Veranstaltungen aller Art genutzt werden können.

Die obere Etage des Neubaus ist unter anderem für Bauamt und die Geschäftsführung vorgesehen.

Abrundung für die neue Ortsmitte

Das neue Rathaus ist der große Schlusspunkt des Projekts „neue Ortsmitte“. Um diese neu zu gestalten, wurde bereits 2016 die Bahnhofstraße mit ihrem jetzigen Verlauf verlegt und der Platz vor dem Rathaus überplant. In diese Überlegungen bezog man bereits das neue Rathaus (östlich des bestehenden Rathauses) als Abrundung dieses Komplexes mit ein.

Die bisher bereits erfolgten gestalterischen Bausteine sind das Einkaufszentrum Prechtl, die Bebauung des ehemaligen Tannenhof-Geländes sowie die neue Gestaltung des Gehweges an der Kufsteiner Straße bis auf Höhe „Stephanies“.

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