Bayernpartei gründet Ortsverband

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Die Vorstandschaft des neuen Ortsverbandes

Großkarolinenfeld - Mit rund dreißig Bürgerinnen und Bürgern recht gut besucht war die Gründungsversammlung des Bayernpartei Ortsverbandes „Aiblinger Land“.

Dieser Ortsverband umfasst die vier Gemeinden Tuntenhausen, Großkarolinenfeld, Bruckmühl und Kolbermoor. Parteivorsitzender und Kreisrat Florian Weber aus Bad Aibling konnte dabei zu Beginn der Versammlung die Kreisräte Helmut Freund und Sepp Lausch begrüßen und übergab an letzteren dann das Wort. Lausch ging in seinem recht kurzweiligen Vortrag auf die Geschichte und auf den Ist-Zustand Bayerns ein, kritisierte nachdrücklich den negativen Einfluss des Lobbyismus und der damit verbunden Geldströme, die rein sachgebundene Entscheidungen in der Politik zur Seltenheit werden lassen. Auch die ständig sinkenden Wahrheitsgehalte der Aussagen der regierenden politischen Kaste griff Lausch scharf an. Mit dem Ausblick auf lobbyismusfreie und wahrhaftige Politik durch die lebenserfahrenen politische Quereinsteiger der Bayernpartei schloss Lausch seine Ausführungen.

Vor der Wahl der Vorstandschaft betonte Florian Weber das die BP nun schon regelmäßig Übertritte von Politkern verzeichnen könnte, so seien kürzlich der stellv. CSU- Kreisvorsitzende und Kreisrat Heinz Wallner aus Chieming und ein ehemaliger CSU- Stadtrat aus Landshut der BP beigetreten. Außerdem könne die BP als einzige Partei neben den Grünen noch Mitgliederzuwächse verzeichnen, so Weber.

Die Wahlen zur Vorstandschaft der Bayernpartei- Aiblinger Land ergaben folgende Ergebnisse: 1. Ortsvorsitzender Sepp Lausch, Tattenhausen, 2. Ortsvorsitzender Bernhard Neumann , Kolbermoor, 1. Kassier Werner Kraißer, Tuntenhausen, 1. Schriftführer Thomas Mildenberger, Bruckmühl, Beisitzer Georg Niedermaier, Bruckmühl.

In der anschließenden Diskussion wurden von den Versammlungsteilnehmern soziale Missstände angeprangert, der massive Kapitalabfluss von rund 30 Milliarden € aus Bayern kritisiert und die ungerechte Landwirtschaftsförderung angesprochen, die bewusst ostdeutsche Großbetriebe stärker als den vielzitierten Familienbetrieb  unterstütze. Mit den Hinweis das eine FORSA- Umfrage, die der BP 18% Wählerpotenzial zuspreche, diese Umfrage genauso wie die BP im Ganzen von den Medien aber bewusst ignoriert werde, schloss der neue Ortsvorsitzende Sepp Lausch die hoffnungsvoll und positiv verlaufende Gründungsversammlung.

Pressemeldung Bayernpartei

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