Besucheransturm auf Tag der offenen Tür

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Die vielbeachtete Fotoausstellung über die 60jährige Geschichte der WSA.

Bad Aibling - Als voller Erfolg kann der Tag der offenen Tür an der Wirtschaftsschule Alpenland Bad Aibling gewertet werden.

Trafen sich erstmals nach 16 Jahren wieder: Iris Müller und ihr damaliger Englischlehrer Karl Multerer.

"Hereinspaziert zum Tag der offenen Tür", hieß es am Samstag in der Wirtschaftsschule Alpenland, die tags zuvor ihr 60-jähriges Bestehen und die Einweihung des neuen Schulgebäudes gefeiert hatte. In großen Scharen kamen die Besucher - rund 3000 waren es nach Einschätzung von Oberstudiendirektor Günter Rutz: "Mit so einer hohen Besucherzahl hatten wir nie und nimmer gerechnet", freute er sich.

Den Gästen, unter denen sich neben "aktuellen" Schülern (und Eltern) sowie Architektur-Interessierten naturgemäß viele ehemalige Schüler und auch Lehrer befanden, wurde ein umfangreiches Programm geboten: So konnte man unter anderem in einem "Mitschau"-Unterricht in einer der Übungsfirmen die Erarbeitung eines Marketingkonzeptes für ein Supermarkt-Produkt verfolgen, sich über Schwerpunktthemen wie Berlin, Großbritannien oder Australien informieren (einschließlich Didgeridoo-Test) oder den Fragebogen der Klasse 9a ausfüllen zum Schulmodellprojekt "Wir sind Tourismus" (das Ergebnis des vom Tourismusverband München-Oberbayern und der Aib Kur geförderten Projektes wird beim Aiblinger Bürgerfest bekannt gegeben).

Überdies konnte man bei den Proben der Schulband dabei sein, die Produkte der Druckwerkstatt begutachten, die Arbeit der Streitschlichter erleben, sich in der Sporthalle aktiv betätigen oder aber zur Meditation den "Raum der Stille" aufsuchen.

In einer viel beachteten Fotoausstellung wurde die 60-jährige Geschichte der Schule nachgezeichnet und in einer weiteren Präsentation die heute beinahe "spätmittelalterlich" anmutenden mechanischen Tastenschreibmaschinen der 60er- und 70er-Jahre gezeigt.

Ergänzt wurde das Programm zum "Tag der offenen Tür" mit Führungen durch das alte und neue Schulgebäude, die bei den Besuchern nostalgische Gefühle aufkommen ließen. "In diesem Klassenzimmer bin ich gesessen", erinnerte sich Regina Schindler (Schulabschluss im Jahr 1982) und war von der heutigen technischen Ausstattung mit den vielen PCs sichtlich beeindruckt: "Zu meiner Zeit waren elektrische Schreibmaschinen der Inbegriff von Hightech."

Bei der Besichtigung der Räumlichkeiten kam es auch zu Begegnungen zwischen "Ehemaligen" auf der Schüler- und Lehrer-Seite: Iris Müller traf nach ihrem Schulabschluss 1994 erstmals wieder ihren früheren Englischlehrer Karl Multerer und führte mit ihm ein angeregtes "Pläuschchen" über damalige Schulzeiten - die starke Verbundenheit der ehemaligen "WSAler" mit ihrer Schule kam nicht nur hier zum Ausdruck.

Der Elternbeirat sorgte mit einem vielfältigen Speisen- und Getränkeangebot für das leibliche Wohl der Gäste und Kinder konnten während der Besichtigung in die Obhut des eigens eingerichteten "WSA"-Kindergartens gegeben werden - ein rundherum perfekt organisierter Besuchertag mit begeisterten Gästen und zufriedenen Veranstalter-Gesichtern.

bjn/Mangfall-Bote

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