Mehr Biber, mehr Schäden

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Schechen/Landkreis - Die Biber im Landkreis werden mehr und sorgen regelmäßig für Ärger. Wir haben den Biber-Fachmann Gerhard Kraus im Biberrevier in Schechen zum Interview getroffen.

Die Wiederansiedlung des Bibers in unserer Region ist eine Erfolgsgeschichte. Aber der Biber kommt immer wieder mit dem Lebensraum der Menschen in Kontakt und immer häufiger in Konflikt. Im ersten Teil unseres Videointerviews spricht Biber-Berater Gerhard Kraus über die aktuelle Biber-Situation im Landkreis:

Mit dem Wachsen des Biber-Volkes wurde auch der sogenannte Biberfonds erhöht: 350.000 Euro stehen im Jahr für Ausgleichszahlungen zur Verfügung. Wichtig für Geschädigte: Macht sich ein Biber an Feldfrüchten zu schaffen oder knabbert am Baumbestand, muss der Schaden innerhalb von einer Woche bei der Naturschutzbehörde des Landkreises oder beim regionalen Biber-Berater gemeldet werden. Im zweiten Teil unseres Interviews erklärt Gerhard Kraus wie man Biber-Schäden vermeiden kann und ab wann der stark geschützte Biber gefangen oder getötet werden darf:

Die Biber in unserer Region erwarten übrigens Nachwuchs: Im April und Mai kommen die Jungen im Biber-Bau zur Welt. Wer mehr über Biber und ihre Lebensweise erfahren will, kann an den regelmäßigen Führungen in den Biber-Gegenden teilnehmen. Mehr Informationen gibt es auf www.tournatur.bayern.de.

Rubriklistenbild: © cs

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