Biber vollendet in fünf Wochen sein Werk

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Götting - Knapp fünf Wochen brauchte es, bis der Biber in einem privaten Obstgarten in Götting bei Bruckmühl sein Werk vollendete.

Spitz wie ein Bleistift ragt nur noch ein kleiner Stumpf des Apfelbaumes "Roter Jonathan" aus dem Erdreich. Der Rest des Baumes liegt gefällt auf dem Rasen. Leider zeigte der eifrige Nager seit der Fällaktion keinerlei Interesse an dem Obstbaum, denn seit der Baum liegt, konnten keine frischen Bissspuren mehr festgestellt werden.


Da auch immer mehr Baumbestände an der Mangfall deutliche Spuren des Bibers aufweisen, fragt man sich, ob dieses schon fast ausgerottete Wildtier in dicht besiedeltem Gebiet in der heutigen Zeit noch etwas verloren hat? Der Bund Naturschutz setzte bereits in den 60er-Jahren die ersten Biber aus. Bis in die frühen 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurden rund 120 Biber aus Skandinavien und Russland in ihre alte Heimat Bayern entlassen, die sich dort kräftig vermehrten und sich bis ins Mangfalltal ausbreiteten.

Mangfall-Bote

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