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Gas-Krise: Gasumlage liegt bei 2,4 Cent pro Kilowattstunde

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BND mit schockierenden Erkenntnissen

Mehr Aktivität in der Mangfall-Kaserne? Das leistet der Geheimdienst in der Ukraine

Der Bundesnachrichtendienst am Standort Bad Aibling unterstützt bei der Aufklärung im Ukraine-Krieg
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Der BND liefert brisante Aufklärungsergebnisse zum Massaker in Butscha

Aufmerksame Anwohner wollen in den vergangenen Wochen verstärkt Bewegungen im Raum der Mangfall-Kaserne des BND in Bad Aibling bemerkt haben. Auch von erhöhtem Flug-Betrieb war die Rede. Wir haben beim Bundesnachrichtendienst nachgefragt; und sogar Antworten erhalten:

Bad Aibling/Berlin - Bereits seit ein paar Wochen erreichen unsere Redaktion immer wieder Anfragen zu vermeintlichen Aktivitäten in der Mangfall-Kaserne im Westen von Bad Aibling. So berichten mehrere Personen unabhängig voneinander, dass im Bereich der ehemaligen Echelon Field Station 81 unter anderem die Beleuchtung zur Flugsicherung eingeschaltet wurde; was noch Mitte Februar nicht der Fall gewesen sein soll. Auch von verstärkten Flugbewegungen im Bereich war vermehrt die Rede. mangfall24.de hat beim Bundesnachrichtendienst in Berlin nachgefragt; und eine Antwort erhalten.

BND: Flugverkehr dementiert, „wir tun dennoch alles, was möglich ist“

In einem Telefongespräch bestätigte eine Sprecherin des Bundesnachrichtendienstes (kurz: BND), dass der Standort in Bad Aibling auch aktuell noch genutzt werde. Im Vergleich zur Besetzung der vergangenen Jahre habe sich in punkto Personalstärke nicht viel geändert. Im Rahmen eines Pressegesprächs im Jahr 2014 hatte der damalige Präsident des BND, Gerhard Schindler, von rund 140 Beschäftigten in Bad Aibling gesprochen. Den vermeintlich verstärkten Einsatz von Hubschraubern im Bereich der Kaserne dementierte die Sprecherin des Geheimdienstes allerdings: „Etwaiger Flugverkehr steht nicht mit dem BND in Verbindung.“

„Und dennoch tun wir alles, was möglich ist, um der Bundesregierung ein möglichst klares Lagebild zu liefern“, so die BND-Sprecherin weiter. Neben Satelliten-Aufnahmen und Quellen vor Ort, würden dabei eben auch die verschiedensten Signale ausgewertet. Welche Aufgaben dabei genau dem Standort in Bad Aibling im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine zufallen, wollte die Sprecherin nicht näher kommentieren. Fest steht nur, dass laut ehemaligem Geheimdienst-Chef Schindler die Anlagen in der Mangfall-Kaserne vornehmlich Daten im sogenannten SIGINT-Verfahren gewinnt: Signale werden an anderer Stelle gesammelt und hier ausgewertet. SIGINT setzt sich aus den englischen Worten „signals“ und „intelligence“ zusammen und bedeutet nichts anderes als „Signalspionage“ oder „Elektronische Aufklärung“. 

Schockierende geheimdienstliche Erkenntnisse zum Massaker in Butscha

Wie am Donnerstag (7. April) bekannt wurde, hat der BND einem „Spiegel“-Bericht zufolge Funksprüche russischer Militärs abgefangen, die neue Erkenntnisse zu den Gräueltaten in dem ukrainischen Ort Butscha enthalten. In der abgehörten Funk-Kommunikation würden Morde an Zivilisten in Butscha besprochen, einzelne Funksprüche sollen sich auch in Butscha fotografierten Leichen zuordnen lassen.

Neue Erkenntnisse zum schrecklichen Massaker in Butscha: Der BND meldet Abhör-Ergebnisse

Die Aufnahmen des BND legen nach den Informationen des Magazins den Schluss nahe, dass es sich bei den Gräueltaten weder um Zufallstaten handele noch um Aktionen einzelner aus dem Ruder gelaufener Soldaten: Vielmehr lege das Material nahe, dass Morde an Zivilisten Teil des üblichen Handelns der russischen Militärs geworden seien, möglicherweise sei es Teil einer Strategie. Es gehe darum, unter der Zivilbevölkerung Angst und Schrecken zu verbreiten und Widerstand zu ersticken.

In dem Ort Butscha waren nach dem Abzug russischer Militärs am Wochenende ein Massengrab und zahlreiche auf offener Straße liegende Leichen entdeckt worden. Die russische Regierung dementierte vehement, dass russische Kräfte für diese Kriegsverbrechen verantwortlich seien. Moskau spricht von gefälschten Fotos und Videos. Die Abhör-Erkenntnisse des BND könnten die Dementis aus Moskau möglicherweise entkräften.

sl/afp

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