Erfolg mit höchster Qualität und Präzision

50 Jahre GEMA-Technik GmbH - Tag der offenen Tür am 25. Mai

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Blick in einen Teil der Produktionshalle der GEMA. Am Tag der offenen Tür kann das Unternehmen besichtigt werden.

Bruckmühl - Die GEMA-Technik lädt am 25. Mai von 10 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Besucher können das Unternehmen besichtigen und Interessantes über die 50-jährige Firmengeschichte  erfahren. Im Festzelt gibt es Ausstellungen, für Bewirtung ist gesorgt.

Tag der offenen Tür bei GEMA-Technik am 25. Mai

Wenn ein Mitarbeiter der Firma GEMA-Technik in Bruckmühl erklären wollte, was er beruflich denn so macht, würde er wohl sagen, dass er in einer Firma arbeitet, die Kunststoff-Spritzgussteile herstellt. Das hört sich im ersten Moment so an, als ob es mit dem eigenen Leben wenig zu tun hätte, dabei trifft man im Alltag immer wieder auf Produkte, für die die GEMA-Technik Einzelteile hergestellt hat.

Erfolgsgarant der GEMA: Möglichst viele Produktionsschritte im eigenen Haus zu behalten, etwa die Spulenwicklung.

Dass zum Beispiel heutzutage eine Waschmaschine auch beim Schleudern ungerührt auf ihrem Platz stehen bleibt und nicht, wie früher öfters der Fall, durch den Keller zu wandern beginnt, liegt an einem kleinen Bauteil namens Wegsensor. Hierbei handelt es sich um eine Spule, in der ein mehr oder weniger tief eintauchender, kunststoffummantelter Metallstab ein elektrisches Signal erzeugt, das Rückschlüsse sowohl auf den Beladungszustand als auch der zulässigen Unwucht im Schleudergang erlaubt. Vorteil dadurch: Einsparung von Wasser und Waschmittel, je nach Beladungszustand und schonendere Behandlung von Wäsche und Maschine im Schleudergang.

Kleine Bauteile, große Wirkung

Siegfried Briechle, Mitglied der Geschäftsleitung der GEMA, vor einer Auswahl der Produktpalette

Auch in Autos entfalten die kleinen Bauteile der GEMA-Technik große Wirkung: Dass Autotüren bei Annäherung ans Fahrzeug automatisch entriegelt werden, dass Motoren nicht in zerstörerische Drehzahlbereiche getrieben werden können, dass sich noch vor dem Crash schon bei abruptem und starkem Bremsen vorsorglich der Gurtabroller verriegelt, vom Verbrennungsprozess im Motor angereicherte Benzoldämpfe wieder dosiert an die Nachverbrennung abgegeben werden, zur aktiven Schadstoffreduzierung – für all das sorgen kleine unscheinbare Komponenten, wie sie die Firma GEMA-Technik produziert.

Möglich werden all diese Helfer, weil sie hauptsächlich aus Kunststoff bestehen. Müsste man sie aus Metall herstellen, könnte man jene nicht bezahlen: Dann wären nämlich keine Großserien möglich, zumindest nicht in der zwingend notwendigen Passgenauigkeit, bei der die Abweichungstoleranzen teilweise im Bereich von hundertstel Millimeter liegen.

Denn während beim Versuch der Herstellung aus Metall jedes Teil in verschiedenen Arbeitsgängen aufwendig mechanisch werden müsste, kommen sie als Kunststoffteil einbaufertig aus der Maschine – und das Hunderttausendste in genau derselben Maßhaltigkeit wie das Erste.

Konstruktion ist ein komplexer Prozess

Eine der 46 Spritzgussmaschinen, die im Dreischichtbetrieb gefahren werden.

Das ist der Punkt, der die Arbeit bei der GEMA-Technik nicht nur wichtig, sondern auch interessant macht: gemäß der Vorgaben des Kunden, wie das gewünschte Teil auszusehen hat, muss vor der Produktion ein entsprechendes Werkzeug gefertigt werden. Stark vereinfacht gesagt ist das die Form, in der das Produkt gegossen wird. Die Konstruktion dieser Spritzgusswerkzeuge ist ein komplexer Prozess, bei dem hochqualifizierte Fachleute mit Unterstützung von leistungsfähigen CAD-Programmen Werkzeuge entwickeln, die dann Millionen von Teilen, ohne erkennbaren Verschleiß produzieren. Auch die Herstellung dieser Spritzgusswerkzeuge bleibt im eigenen Haus.

Aus den Anfängen eines Werkzeugbaus in Grafing im Jahr 1969 erwuchs im Lauf der Jahre die heutige GEMA mit 191 Mitarbeitern.

Dass dieser Herstellungsschritt bei der GEMA-Technik nicht „outgesourct“ ist, liegt zum einen an der Geschichte des Unternehmens, das vor 50 Jahren aus einem Werkzeugbaubetrieb heraus entstand. Es hat aber auch ganz praktische Gründe: Man ist in diesem entscheidenden Punkt nicht von anderen abhängig, kann flexibler auf Termine und Änderungswünsche reagieren und hat damit den kompletten Prozess, von Konstruktion bis zum fertigen Produkt, in einer Hand. Der Kunde hat nur einen Ansprechpartner, etwaige auftretende Probleme werden intern gelöst, ohne andere behelligen zu müssen.

Anspruchsvoll ist aber nicht nur die Herstellung des Werkzeugs, sondern auch die Planung des Produktionsprozesses. Produkte, die ausschließlich aus Kunststoff bestehen, sind bei der GEMA-Technik relativ selten. Viele Bauteile enthalten metallische Komponenten, wie zum Beispiel Kupferlackdraht für Spulen, Kontakte für Stecker, Metallbuchsen, Stahlwellen, usw., die dann von Kunststoff ummantelt werden.

Dies in einen reibungslosen und ineinander übergreifenden Produktionsprozess zu bringen, ist Aufgabe der Verfahrensmechaniker. Bei der GEMA-Technik setzt man dabei vor allem auf Leute, die aus dem eigenen Hause kommen und bildet von jeher selber aus.

Eigene Ausbildung

Derzeit sind neun Mitarbeiter in den Ausbildungsberufen Verfahrensmechaniker für Kunststoff/Kautschuk und Feinwerkmechaniker (Fachrichtung Formenbau) beschäftigt. Insbesondere bei den Auszubildenden setzt man auf intensive Schulung und längerfristige Firmenbindung.

Kompetenz besteht schließlich nicht zuletzt auch aus praktisch gewonnener Erfahrung und deshalb sind Mitarbeiter, die lange, im Idealfall seit ihrer Lehrzeit, in der Firma sind, ein Kapital, das man bei der GEMA sehr hoch einschätzt. Nicht zuletzt deswegen, weil Mitarbeiter, die in der Firma groß geworden sind, das oberste Ziel, nämlich Genauigkeit und Qualität, ganz von selbst verinnerlicht haben.

Qualitätssicherung hat hohen Stellenwert

Bei der GEMA beginnt die Qualitätssicherung innerhalb der Herstellungsmaschinen. Viele Bauteile werden permanent durch Kameras kontrolliert und immer wieder vermessen.

Großserien ohne ein einziges fehlerhaftes Bauteil sind der Anspruch, den mittlerweile nicht nur die Automobilhersteller an ihre Zulieferer haben. Deshalb setzt man bei der GEMA-Technik neben dem Qualitätsbewusstsein aller Mitarbeiter auf eine durchgängige Qualitätssicherung, die genau dieselbe Personalstärke hat, wie die Verwaltung der gesamten Firma. Weiter werden viele Bauteile in den Produktionsanlagen, durch Kameras und Sensoren permanent geprüft und vermessen.

Wegen dieser Qualitätsgarantie und der Tatsache, dass man dank Know-how, einem hochmodernen Maschinenpark und den bestens ausgebildeten 191 Mitarbeitern auch sehr komplexe oder filigrane Produkte „im Kreuz hat“, hat sich die GEMA-Technik zu einem begehrten Zulieferer etabliert. Lösungen zu haben, auch und gerade dann, wenn‘s schwierig wird, das ist die Nische, die man für sich gefunden hat und aus der heraus man optimistisch in die kommenden 50 Jahre blickt.

Tag der offenen Tür bei der GEMA-Technik GmbH

  • am Samstag, den 25. Mai
  • von 10 bis 17 Uhr
  • Programm: Betriebsbesichtigungen, Ausstellung im Festzelt, Bewirtung und vieles mehr

Kontakt

GEMA-Technik GmbH
Gutenbergstraße 17
83052 Bruckmühl

Telefon: 08062 7251 0
Fax: 08062 7251 299
E-Mail: info@gema-technik.de
www.gema-technik.de

Thomae OVB

Quelle: mangfall24.de

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